Donnerstag, 20. September 2012

Schinken-Spagetti mit Gemüse


Ganz schön knackig. Diese Nudeln! Sind ja auch frische Erbsen und Pistazien drin. Macht fast so glücklich wie Schuhe kaufen.


 Zutaten für 4 personen: 300 g Zucchini, 2 Frühlingszwiebeln, 200 g Erbsen, 40 g Pistatzienkerne, 130 g Schinken, 320 g Spagetti, 3 Thymianzweige, getrocknete Tomaten, Basilikum, Olivenöl, Saz, Pfeffer

Wasser in einen Topf zum Kochen bringen. Zucchini waschen und mit einem Schälmesser längst in dünne Streifen scheiden. Frühlingszwiebeln waschen, wurzeln und das obere grün entfernen und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Pistazien hacken. Thymianblätter und Basilikumblätter von den Stielen abzupfen. Schinken, getrocknete Tomaten und Basilikum in Streifen schneiden.

Zucchini in kochendem Wasser 2 bis 3 Minuten blanchieren, herausnehmen und abtropfen lassen.

Gehackte Pistazien und  Schinken  in einer Pfanne mit etwas Olivenöl kurz anbräunen. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Frühlingszwiebeln mit etwas Olivenöl anbraten. Zucchinistreifen und Erbsen dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei mittlerer Hitze 7 bis 8 Minuten garen.

Spagetti zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und bissfest kochen.
Dann die Gemüse- und die Schinken- Pistazien-Mischung unterheben und auf einen Tiefen Teller anrichten. Für den Extra Italia-Kick: Thymianblätter, getrocknete Tomaten und Basilikum drüberstreuen.

Mittwoch, 19. September 2012

Mango-Hühnchen mit Pak Choi, schwarzem Sesam und Jasminreis

Klassiker aus Vietnam: Unwiderstehlich fruchtig räkeln sich, angefeuert von einheizenden Aromen, krosse Hühnchenschenkel in exotischer Mangosoße.

Dass asiatische Aromen besonders betörend wirken können, ist allgemein bekannt. In diesem Fleischgericht legen sich Gewürze, Duftnoten und Geschmäcker im Zusammenspiel ganz besonders ins Zeug. Die Süße der Mango sorgt für eine charakteristisch fruchtige Note und umschmeichelt als Soße mit einer samtigen Konsistenz Jasminreis und Pak Choi, übrigens ein enger Verwandter des Chinakohls.

Zutaten für 2 Personen: 2 Hähnchenkeulen, 2 Mini Pak Choi, 1 Mango,, 1 Limette, 1 Chilischote, 1 Schalotte, 25 g Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 1 Bund Koriander, 150 g Jasminreis, 20 ml Sojasauce, 10 g schwarzer Sesam, 3 El Pflanzenöl, Fischsoße, Salz, Pfeffer, Zucker
Ofen auf 160°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Reis mit der doppelten Menge Wasser und ½ TL Salz in einem Topf zum Kochen bringen. 13 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis das Wasser verkocht und der Reis gar ist. Dabei gelegentlich rühren.

Mango schälen, vom Kern befreien und in grobe Würfel schneiden. Saft der Limette auspressen. Chilischote vom Kerngehäuse befreien und in grobe Stücke schneiden. Schalotten, Ingwer und Knoblauch schälen und grob würfeln. Pak Choi waschen, vom Strunk befreien und in grobe Stücke schneiden. Korianderspitzen für die Dekoration beiseitelegen, verbliebene Korianderblätter mit Stielen grob hacken.

Ingwer, Chili, Knoblauch, Schalotte und die Hälfte der Mangowürfel zusammen mit Sojasoße, 2 EL Limettensaft sowie 4 EL Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit 2 EL Zucker würzen und  nach Geschmack mit Fischsoße verfeinern.

Hühnchenkeulen kalt abspülen, trocken tupfen und rundum mit he 1 TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Hühnchenkeulen bei hoher Temperatur auf der Hautseite 3 Minuten scharf anbraten. Keulen wenden und weitere 3 Minuten braten. Mangosoße zu den Hühnchenkeulen in die Pfanne geben und 3 Minuten bei mittlerer Temperatur einkochen. Anschließend die Pfanne auf mittlerer Schiene für 15 Minuten in den Vorgeheizten Ofen geben.

1 EL Öl in eine Pfanne erhitzen und Pak Choi bei hoher Temperatur 2 Minuten anbraten, dabei häufig rühren. 50 ml Wasser dazugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze bissfest garen. Verbliebene Mangowürfel und die Hälfte des Sesams unterheben und mit ½ TL Salz abschmecken. Anschließend vom Herd nehmen.

Pfanne mit dem Hühnchenkeulen aus dem Ofen nehmen, Hähnchenkeulen aus der Pfanne nehmen und den gehackten Koriander unter die eingekochten Mangosoße rühren.

Reis mittig auf einen Teller geben. Hühnchenkeule, Pak Choi und Mango darauf anrichten und mit Mangosoße beträufeln. Mit verbliebenem Sesam und Korianderspitzen 

Montag, 17. September 2012

Rigatoni alla Boscaiola mit Salsiccia und Steinpilzen

Dieses Pastagericht glänzt durch seine facettenreiche Zutaten. So treffen der edle Steinpilz und der zarte Salbei auf ein echtes Landkind: die Salsiccia, eine grobe italienische Wurst, verfeinert mit lieblichen Fenchelsaat. Der Ursprung dieser ländlichen-rustikalen Wurst ist leider unbekannt, doch eins ist sicher: In diesem pikanten Pastatraum hat die Salsiccia garantiert ihre Berufung gefunden. Der Salbei und die Süße der Tomaten setzt dem feinen Hauptgericht ganz charmant die Krone auf.
Zutaten für 2 Personen: 250 g Rigatoni, 2 Salsiccia, 15 Cocktailtomaten, 1 Zwiebel, 1 Bund Salbei, 15 g getrocknete Steinpilze, 25 g Grana Padano, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer.


Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Steinpilze in 100 ml warmen Wasser bis zur weiteren Verwendung einweichen. Zwiebeln pellen und fein hacken. Salsiccia längst aufschneiden, die Haut entfernen und das Fleisch mit einer Gabel zerdrücken.

In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 2 Minuten anbraten. Zerdrückte Salsiccia dazugeben und bei hoher Hitze 3 Minuten unter häufigen Rühren anbraten. Steinpilze und das Pilzwasser dazugeben und für weitere 7 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist.

Rigatoni zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und 12 Minuten Kochen.
Salbeiblätter von den Stielen zupfen und in grobe Streifen schneiden. Cocktailtomaten halbieren und den Käse fein reiben.

Cocktailtomaten in die Pfanne geben und für 7 Minuten bei mittlerer Hitze mit anbraten. Mit 1/2 TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen. Salbeistreifen und 6 EL Pastawasser dazugeben und 1 Minute bei geringer Hitze köcheln lassen. Pasta abgießen und mit der Soße sowie den geriebenen Käse vermengen.

Rigatoni alla Boscaiola in tiefen Teller anrichten. Mit dem verbliebenden Käse garnieren.

Sonntag, 16. September 2012

Frische Chicoree-Suppe mit roten Linsen, Birne und Orange


Chicoree verschmilzt mit samtigen Linsen und feinem Fruchtaroma zu einer Suppe der ganz besonderen Art. Die roten Linsen lassen dem bitterherben Chicoree-Aroma zwar den Vortritt, punkten aber mit hohem Vitamin-B-Gehalt, der gut für Nerven und Gehirnzellen ist. Dazu setzt der unvergleichliche Koriander einen zitrusartigen Akzent, der von einer herrlichen Fruchtnote der Orange und Birne begleitet wird.
Zutaten für 2 Personen: 2 Chicoree, 1 Orange, 1 Birne, 2 Schalotten, 1 Bund Koriander, 200 ml Sahne, 20 g Butter, 50 gr rote Linsen, 1 Brühwürfel, 100 ml Wasser, 1 EL Olivenöl, 1 EL Mehl, Salz, Pfeffer, Zucker
Schalotten pellen und fein würfeln, Birne schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in grobe Stücke schneiden. Saft der Orangeauspressen. Korianderspitzen für die Dekoration beiseite legen und verbliebenen Koriander mit Stielen fein hacken. Chicoree längst vierteln, vom Strunk befreien und in 2 cm breite Streifen schneiden.
In einen großen Topf die Butter erhitzen und Schalotten darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Anschließend Birnenstücke dazugeben und 10 Minuten mitdünsten. Nach Ende der Garzeit Chicoree in den Topf geben und 5 Minuten bei mittlerer Temperatur mitdünsten. Danach 1 EL Mehl zügig einrühren. Mit 100 ml Weißwein und Orangensaft ablöschen. 400 ml Wasser und den Brühwürfel zugeben. Zugedeckt 10 Minuten weich kochen und anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren.
In der Zwischenzeit Wasser in einen kleinen Topf zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, Linsen und 1 TL Salz dazugeben und 10 Minuten bei geringer Temperatur bissfest garen. Anschließend Linsen abgießen und abtropfen lassen. Gehackten Koriander mit den Linsen, 1 EL Öl und ½ TL Salz vermischen.
Suppe erneut aufkochen, Sahne hinzufügen und mit 2 TL Salz, 1 EL Zucker und nach Geschmack mit Pfeffer würzen.
Die Linsen in einem tiefen Teller anrichten. Mit Chicoree-Suppe umgießen und mit Korianderspitzen dekorieren.

Donnerstag, 13. September 2012

Sobanudeln mit Shiitakepilzen, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln und Gomasio

„Konnichi wa“ vegetarischer Genuss: Elegante japanische Sobanudeln mit Ingwer und Sesamsalz schmiegen sich gekonnt an frische, grüne Zutaten.


Süßliche Zuckerschoten, würzige Frühlingszwiebeln und aromatische Shiitakepilze verstehen sich besonders gut mit unseren japanischen Lieblingsnudeln. In harmonischen Einklang bringt das Gericht die Gewürzmischung Gomasio, ebenfalls in der asiatischen Küche zu Hause. Sesam und Salz werden hier im Mörser zu der feinen Köstlichkeit zerstoßen, die diesem vegetarischen Highlight die Krone aufsetzen.

Zutaten für 2 Personen: 200 g Sobanudeln, 15 Zuckerschoten, 10 Shiitakepilzen, 2 Frühlingszwiebeln, 25 g Ingwer, 20 ml Sojasoße, 20 g Sesam, 2 EL Olivenöl, Salz.

Wasser für die Sobanudeln zum Kochen bringen. Shiitakepilze putzen und vierteln. Zuckerschoten schräg dritteln. Frühlingszwiebeln von Wurzeln und obersten Grün befreien und in feine Ringe schneiden. 2 EL Frühlingszwiebelgrün für die Dekoration beiseite legen. Ingwer schälen und sehr fein reiben.

Sesam in einer Pfanne ohne Öl 4 Minuten bei starker Hitze unter ständigem Rühren goldgelb rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen. Sesam mit ½ TL Salz in einem Mörser vermischen und zerstampfen.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne stark erhitzen und die Shiitakepilze 4 Minuten bei hoher Hitze anbraten. Gelegentlich rühren.

Währenddessen Sobanudeln zusammen mit 2 TL Salz in das kochende Wasser geben und bei kleiner Hitze 4 Minuten köcheln lassen.

Zuckerschoten, Ingwer, Frühlingszwiebeln sowie Sojasoße zu den Pilzen geben und bei mittlerer Temperatur 5 Minuten garen.

Sobanudeln abgießen und zusammen mit dem zerstampften Sesam zu dem Gemüse in die Pfanne geben. Vorsichtig miteinander vermengen.

Sobanudeln auf einem tiefen Teller anrichten und mit Frühlingszwiebelgrün garnieren.


Sonntag, 9. September 2012

Mango-Limetten-Shortcake mit Frischkäse und Minze


Ein Shortcake ist ein Kuchen, der ganz ohne den Backofen auskommt.


Die Kekse bilden den knusprigen Boden und harmonieren meisterhaft mit der Creme aus Frischkäse und Sahne. Für die besondere Frische sorgt der Limettenabrieb und erhält dabei tatkräftige Unterstützung von Minze und Mango. Die tropische Mango ist, wenn reif genossen, die Obstsorte mit dem vielleicht intensivsten und fruchtigsten Aroma überhaupt. Die ursprünglich aus Indien stammende Frucht wird heute in allen tropischen und subtropischen Ländern der Welt kultiviert.

Zutaten für 4 Personen: 1 Mango, 1 Limette, 1 Bund Minze, 200 ml Sahne, 200 g Frischkäse, 80 g Butter, 20 Butterkekse, 50 g Zucker

Butterkekse in einer Schüssel geben und fein zerbröseln. Butter in einem kleinem Topf schmelzen lassen und anschließend gleichmäßig über die Kekskrümel geben.

Die Mango schälen und fein würfeln. Limette heiß abwaschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Minzspitzen für die Dekoration beiseite legen. Verbliebene Minzblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. In einer Schüssel Mangowürfel und gehackte Minze vorsichtig miteinander vermengen.

Frischkäse mit einen Handrührgerät zu einer glatten Masse verarbeiten, dabei Limettenabrieb, 3 EL Limettensaft und 50 g Zucker unterarbeiten. Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben.

Zerbröselte Butterkekse, Frischkäse-Sahne-Masse und Mangowürfel abwechselnd in 4 Gläser schichten. Bis zum Servieren kalt stellen.

Mango-Limetten-Shortcake mit den Minzspitzen dekorieren und servieren.