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Sonntag, 19. Mai 2013

Rindfleischsalat auf thailändische Art

Ich lieben den Geschmack von Rindfleisch mit würziger Marinade und dazu einfach einen knackigen Salat. Einige Rezepte habe ich hier schon Vorgestellt. Auch dieser Salat ist schnell gemacht, schmeckt heiß, warm und kalt. Und ist eine leckere Vorspeise.

   

Zutaten für 4 Personen: 2 Rumpsteaks (250 gr.), 2 kl. rote Zwiebeln, 2 rote Chilischoten, 2 Stangen Sellerie, 1 Schalotte, 1 Bio-Limette, 1/2 Bund Koriander, 1/2 Bund Thai-basilikum, 1/2 Bund Minze, 2 EL Fischsauce, 1 EL Sojasauce, 2 EL brauner Zucker, Mehl, Öl, Zucker, Meersalz und Pfeffer. 

Für die Röstzwiebeln: Die Schalotte schälen und in feine Scheiben schneiden. Mit etwas Mehl in einem Sieb mischen und das überschüssige Mehl abschütteln. Öl erhitzen und die Schalotten darin frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und ein zweites Mal kurz frittieren, damit sie knusprig werden. Erneut auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Meersalz würzen. 

Den Backofen auf 100 Grad vorheizen. Die Steaks mit Salz und Zucker würzen und in Rapsöl kurz auf beiden Seiten anbraten. Auf ein Gitter setzen und in den Ofen schieben, ca. 35 Minuten rosa garen. 

In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Vom Sellerie die Fäden ziehen und dann in dünne Scheiben schneiden. Die Chili halbieren, die Kerne herausschneiden und dann in feine Streifen schneiden. Die Blätter der Kräuter abzupfen und dann in Streifen schneiden. Alles vermischen. 

Die Schale der Limette abreiben und den Saft auspressen, beides mit der Fischsauce und dem Zucker verrühren. Bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Den Salat damit marinieren. 

Die Steaks aus dem Ofen nehmen, pfeffern und in dünne Scheiben schneiden. Rindfleisch auf einen Teller anrichten und mit Meersalz bestreuen. Den Salat daneben anrichten und mit den Röstzwiebeln bestreuen.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Lemon Surf 'n' Turf


Surf 'n'Turf ist ein klassisches Gericht nordamerikanischer Steakhäuser, bei dem Meeresfrüchte mit Fleisch auf dem Teller kommt. Sein Ursprung ist in Seattle an der Atlantikküste. Hier wurden erstmals 1960er- Jahre Hummerschwänze gemeinsam mit Steak serviert. Das Traditionelle Surf'n'Turf wurde in diesem Rezept verschlankt, diese Variante kombiniert Garnelen mit Hühnerbeinchen, ein paar Hackbällchen hinzugefügt und viele frische Kräuter.

Zutaten für 6 Personen: 4 Salsicce, 12 Chickenwings, 4 Bio Zitronen, 3 Rips Kirschtomaten, 18 große Garnelen (mit Kopf und Schale), 4 EL Olivenöl, 4 mittelgroße Tomaten, 1 Zwiebel, 8 Knoblauchzehen, 1 Chili, 1 Bund Basilikum, 1 Bund Oregano, 1 Bund Thymian

Für die Zitonenmarinade die 4 mittelgroßen Tomaten würfeln, Zwiebel von der Haut befreien und halbieren. Chili halbierten und von den Kernen entfernen, Basilikum- und Oreganoblätter von den Stielen zupfen. Eine Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben. Den Saft einer halben Zironen auspressen. Alles in eine Schüssel geben, Knoblauch und Olivenöl hinzufügen uns mit einem Stabmixer zu einer dickflüssigen Paste zerkleinern und zur Seite stellen.

Restliche Zitronen halbieren. Die Würstchen mit einen Scharfen Messer aufschneiden und das Fleisch in eine Schüssel pressen. Hände mit etwas Öl beträufeln und das Fleisch zu 12 Bällchen formen. Danach mit Chickenwings, Zitronenhälften und Kirschtomaten auf ein großes Blech geben. Marinade darübergießen und alls gleichmäßig mind. 1 Stunde marinieren.

Ofen auf 180°C vorheizen. Blech für 30 Minuten in den Ofen stellen. Zwischensurch am Blech rütteln, sodass alle gleichmäßig braun wird.

Garnelen zugeben. Geröstete Zitronenhälften herausnehmen und Saft über den Zutaten auf dem Blech auspressen. Thymianstiele darüber verteilen und weitere 10 Minuten, oder bis die Marinade leicht klebrig und sie Garnelen sowie Chickenwings gar und goldbraun sind, garen.

Auf dem Blech am Tisch servieren. Dazu passt ein großer grüner Salat und natürlich kaltes Bier. Am besten halten Sie für Ihre Gäste eine Schale mit Zitronenwasser bereit, denn hier will jeder gern gleich mit den Händen zugreifen – fettige Finger inklusive!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Ente à l'Orange auf Ofenfenchel mit getrockneten Tomaten und Orangen-Safran-Jus


Dieses traditionsreiche Fleischgericht lässt die Vorfreude auf die winterliche Festtage weiter wachsen.
In diesem Rezept kann die Ente aber noch viel mehr als in Orangenjus baden. Umgeben von getrockneten Tomaten, dem Knollengemüse Fenchel und den leicht rötlichen Roseval- Kartoffeln legt sie im Ofen einen beneidenswerten Auftritt hin. Die festliche Krone wird ihr von den feinen Safranfäden verliehen.

Zutaten für 2 Personen: 2 Entenkeulen, 4 Roseval Kartoffeln, 1 Orange, 1 Fenchelknolle, 100 g getrocknete Tomaten, 1 Bund Thymian, 1 Schalotte, 1 Knoblauchzehe, 1 mg Safran, 20 g Butter, 1 EL Mehl, 250 ml Weißwein, Salz, Pfeffer

Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen (Umluft wird nicht empfohlen). Fenchel vierteln, Kartoffeln waschen und halbieren. Knoblauch pellen und in feine Scheiben schneiden. Schalotte pellen und halbierten. Thymianspitzen für die Dekoration beiseite legen. Verbliebene Blätter von den Stielen zupfen. Mit einen Sparschäler 2 Streifen der Orangenschale abziehen. Anschließend Orange schälen und Fruchtfleisch in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Butter und 1 EL Mehl mit einer Gabel gut vermengen und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen. Entenkeule rundum mit ½ TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen.

Entenkeule ohne Öl in eine kalte Pfanne geben. Pfanne stark erhitzen und Entenkeulen bei hoher Hitze rundum insgesamt 5 Minuten anbraten.

Fenchel, Schalotte, getrocknete Tomaten, Kartoffeln, Orangenscheiben und -streifen, Knoblauch und Thymian in eine tiefe, ofenfeste Form geben. Angebratene Entenkeulen darauf setzen. 250 ml Weißwein und 400 ml Wasser aufgießen. Flüssigkeit mit Safran, ½ TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen. Anschließend die Form auf mittlerer Schiene für 110 Minuten in den Ofen geben.

Fertig gegarte Entenkeulen und Gemüse aus dem Ofen nehmen, auf ein Backblech geben und für weitere 12 Minuten in den Ofen aus 140°C Ober-/ Unterhitze reduzierten Ofen geben und knusprig backen. Sud aufbewahren.

Sud durch ein Sieb abgießen, in einem Topf auffangen, aufkochen und 6 Minuten auf ¾ der ursprünglichen Menge einkochen. (Abhängig von Topfgröße und den Herd kann die Einkochzeit stark variieren.) Mehl-Butter-Mischung mit einen Schneebesen in den eingedickten Sud einrühren.

Gemüse mittig auf einen Teller geben. Kross gebackene Entenkeule darauf anrichten und mit Orangen-Safran-Jus umgießen. Mit Thymian spitzen dekorieren.

Viel Freude beim Genießen!


Mittwoch, 5. Dezember 2012

Perlhuhnbrust gefüllt mit Comte und Salbei auf Pommery-Senf-Spitzkohlgemüse

Ein französisches Wintermärchen: Festlich und genüsslich geht es mit der herzhaft-gefüllten Perlhuhnbrust und den veredelten Pommery-Senf-Spitzkohlgemüse
 Zutaten für 4 Personen: 4 Perlhuhnbrüste, 4 Kartoffeln, 1 Spitzkohl, 2 Bund Salbei, 2 Becher Creme fraiche, 100 g Comte, 30 g Pommery Senf, 2 Brühwürfel, 2 g Muskat, 10 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft wird nicht empfohlen). Kartoffeln schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Spitzkohl vom Strunk befreien und in 2 cm große Stücke schneiden. Käse in 4 flache Scheiben schneiden. Salbeiblätter von den Stielen zupfen.

Perlhuhnbrüste waschen, trocknen und je mit ½ TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen. Mit einen scharfen Messer eine Tasche horizontal zwischen Haut und Fleisch einschneiden und mit je einer Käsescheibe und einem großen Salbeiblatt füllen.

In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und verbliebene Salbeiblätter 1 Minute bei mittlerer Hitze knusprig anbraten. Anschließend herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Gefüllte Perlhuhnbrüste in die zuvor verwendete Pfanne geben und vor jeder Seite 2 Minuten bei hoher Temperatur anbraten. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und auf mittlerer Schiene 13 Minuten im Ofen garen.

Währenddessen in einem Topf  4 EL Öl erhitzen und Kartoffeln sowie Spitzkohl 3 Minuten bei mittlerer Temperatur anbraten. Dabei gelegentlich rühren. 200 ml Wasser und Brühwürfel dazugeben und Gemüse bei mittlerer Hitze bedeckt 11 Minuten dünsten.

Perlhuhn aus dem Ofen nehmen und 3 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Anschließend schräg halbieren.

Gedünstetes Gemüse vom Herd nehmen und Creme Fraiche sowie Pommery-Senf einrühren. Mit Muskat und je 1 TL Salz und Zucker und nach Geschmack mit Pfeffer würzen.

Pommery-Senf-Spitzkohlgemüse mittig auf einen Teller geben. Perlhuhnbrüste darauf anrichten und mit knusprigen Salbeiblättern garnieren.

Montag, 3. Dezember 2012

Rinderfilet auf Kartoffelstampf mit sautierten Rosenblättern und Maronen

Bei diesem eleganten und doch so herrlich herzhaften Fleischgericht schlägt jedes Genießerherz höher.
Das Starstück unter den Filets macht seinen liebsten Herbstbegleitern Rosenkohl, Maronen, Muskat und Speck jedes Mahl zum Festtagsschmaus. In einer Pfanne werden Rosenblätter sautiert. Dazu gesellen sich Speck und Maronen – ein Hauch Muskat und der Genuss ist perfekt. Gekonnt ergänzt wird dieses, vom klassisch zubereiteten und so unwiderstehlich - cremigen Kartoffelstampf.

Zutaten für 2 Personen: 2 Rinderfilets, 3 Kartoffeln, 8 Rosenkohl, 100 g Maronen, 1 Knoblauchzehe, 200 ml Schlagsahne, 20 g Butter, 50 g Speck, 1 g Muskat, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

Ofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober-/ Unterhitze) vorheizen. In einem Topf Wasser für den Rosenkohl zum Kochen bringen. Rosenkohl vom Strunk befreien und die einzelnen Blätter vorsichtig ablösen. Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Knoblauch pellen und in feine Scheiben schneiden. Rinderfilets rundum mit je ½ TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen.

Sahne in einen Topf geben und erhitzen. Mit 1 TL Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Kartoffeln dazugeben und bei mittlerer Hitze 15 Minuten weich kochen. Gelegentlich rühren.

Rosenkohlblätter in das kochende Wasser geben und 2 Minuten garen. Anschließend abgießen und mit kalten Wasser kurz abschrecken.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und Rinderfilet von beiden Seiten je eine halbe Minute bei hoher Hitze anbraten. Anschließend Pfanne für 6 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen geben.

Eine weitere Pfanne ohne Öl erhitzen und Speck darin bei hoher Temperatur 2 Minuten knusprig anbraten. Hitze auf die Hälfte reduzieren und Maronen und Rosenblätter hinzufügen. Mit 90 ml Wasser ablöschen und 1 Minute bei Mittlerer Hitze weiter kochen lassen. Butter vorsichtig in den Fond einrühren und mit Muskat sowie ½ TL Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Weichgekochte Kartoffeln vom Herd nehmen. In der Sahne mit einer Gabel grob zerdrücken und Knoblauch unterheben.

Kartoffelstampf mittig auf einen Teller geben. Rinderfilet auf den Kartoffelstampf anrichten. Rosenkohlblätter und Maronen um den Stampf anlegen und mit verbliebener Soße begießen.

Mittwoch, 28. November 2012

Bouef Bourguignon

Hauptsache zart: Das Fleisch schmort zwei Stunden im Rotwein, obenauf kommen frische Pilze und Speck. Dazu passt ein Pinot noir aus dem Burgund. Tchin tchin!

Zutaten für 4 Personen: 3 EL Butterschmalz, 1 kg Rindfleisch aus der Schulter, 300 g Zwiebeln, ½ EL Tomatenmark, 250 ml Rotwein, 2 Lorbeerblätter, 200 g Möhren, 200 g Perlzwiebeln (Wählweise Schalotten), 400 g kleine Festkochende Kartoffeln, 50 g durchwachsener Speck, ½ EL Butter, 200 g braune Champignons, 3 Stiele glatte Petersilie, 1 EL Speisestärke, Zucker, Salz, Pfeffer

Rindfleisch in 3 cm große Stücke Würfeln. Die Zwiebeln pellen und in feine Streifen schneiden. Die Mähren schälen und in 3 cm lange Stücke schneiden. Die Kartoffeln putzen. Den Speck in feine Streifen schneiden. Die Champignons putzen und in dünne Schneiden. Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und fein hacken.

1 EL Schmalz in einem großen Schmortopf erhitzen. Fleisch darin bei starker Hitze in 2 Portionen 4 Minuten rundum anbraten, salzen, pfeffern und herausnehmen.

1 EL Schmalz im selben Topf erhitzen, Zwiebeln darin 2 Minuten braten. Tomatenmark unter Rühren 30 Sekunden mitrösten. Mit 150 ml Rotwein ablöschen und einkochen bis die Flüssigkeit sämig ist. Dann Restlichen Wein und 500 ml Wasser zugießen und aufkochen. Fleisch, Bratensaft und Lorbeer zugeben. Zugedeckt bei milder Hitze 1:15 Stunden schmoren.
Nach den 1:15 Stunden die Möhren und Perlzwiebeln untermischen und für weitere 45 Minuten bei milder Hitze schmoren.

Inzwischen Kartoffeln in kochendem Salzwasser 18 Minuten garen. Kartoffeln abgießen, ausdämpfen lassen, noch warm pellen.

Speck in einer großen Pfanne ohne Fett knusprig braten, herausnehmen. 1 EL Schmalz in der Speckpfanne erhitzen. Kartoffeln darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten goldbraun braten.

Butter in einer zweiten Pfanne zerlassen. Pilze darin bei mittlerer Hitze 2 Minuten braten, salzen und pfeffern. Speck und der Petersilie zur Pfanne geben und alles vermischen.

Speisestärke mit wenig Wasser anrühren, zum Boeuf Bourguignon gießen und 1 Minute mitkochen. Mit Salz, Pfeffer und eine Priese Zucker abschmecken.

Boeuf Bourguignon in einen Tiefen Teller geben. Kartoffel darauf anrichten und die Speck-Pilz-Mischung rüber streuen.

Freitag, 23. November 2012

Schweinefilet mit Pak Choi, Laugenknödeln und eine Malzbiersoße

Ein Fleischgericht in bayrischer Tradition. Zartes Schweinefilet, sämiger Soße aus kräftigen Malzbier und der Klassiker der deftigen Küche, der Knödel, versprechen gemeinsam mit dem exotischen Gast Pak Choi einen Genussausflug in ländliche Gefilde.

Zutaten für 2 Personen: 2 Schweinefilets, 2 Pak Choi, 1 Zwiebel, 1 Ei, 20 g Butter, 330 ml Malzbier, 2 Laugenstangen, 2 g Kümmel, 4 EL Pflanzenöl, 2 EL Milch, 2 EL Mehl, Salz, Pfeffer

Wasser für die Knödel in einem Topf zum Kochen bringen. Ofen auf 140°C Umluft (160°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zwiebel pellen und hacken. Laugenstange in 1 cm große Würfel schneiden. Pak Choi waschen, vom Strunk befreien und in 2 cm große Stücke schneiden. Schweinefilets rundum mit ½ TL Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und Zwiebeln 2 Minuten bei mittlerer Temperatur leicht braun andünsten. In einer Schüssel angebratene Zwiebeln, Laugenstangenwürfel, 2 el Milch, die Hälfte der Butter und Ei gut vermengen. Nach Geschmack mit ¼ TL Pfeffer würzen.

Klarsichtfolie... Alufolie... Wenn das Wasser kocht. Knödel hineingeben und bei mittlerer Hitze 15 Minuten ziehen lassen.

In einem Topf Malzbier zum Kochen bringen. Wenn das Malzbier kocht, Kümmel hinzufügen und Bier bei mittlerer Temperatur 10 Minuten auf ein viertel der ursprünglichen Menge einkochen.

In einer Pfanne 2 EL öl erhitzen und Schweinefilets bei hoher Hitze 2 Minuten rundum von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend die Pfanne auf mittlerer Schiene 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben. (Alternativ das Fleisch auf ein Backblech geben.)

Verbliebene Butter mit 1 TL Mehl vermischen und in das eingekochte Malzbier einrühren. 3 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit ½ TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen.

1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Pak Choi bei hoher Temperatur 2 Minuten anbraten, dabei häufig wenden. 50 ml Wasser dazugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze bissfest garen.

Fertig gegarte Knödel und Schweinefilets schräg anschneiden. Pak Choi auf einen Teller geben. Schweinefilets darauf anrichten, Laugenknödel anlegen und mit Malzbiersoße begießen.

Sonntag, 18. November 2012

Kalbsrouladen gefüllt mit Bergkäse auf Kartoffel-Estragon-Stampf und mit Vanillekarotten

Manchmal muss es eben deftig sein, da kommt die unwiderstehliche Roulade genau um richtigen Augenblick.
Kräftiger Bergkäse wird von zarter Roulade umhüllt, eine Vanilleschote bezirzt süße Karotten und Estragon zergeht in erdigen Kartoffeln.
Zutaten für 2 Personen: 4 Kalbsrückenrouladen, 4 Kartoffeln, 4 Karotten, 1 Bund Estragon, 50 g Bergkäse, 40 g Butter, 1 Vanilleschote, 1 g Muskat, 6 El Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker, 2 m Küchengarn

Wasser für die Karotten in einem Topf zum Kochen bringen. Kartoffeln schälen und vierteln. Karotten schälen und schräg in 0,5 cm breite Scheiben schneiden. Vanilleschote längst halbieren und das Markt mit einem Messer herauskratzen. Estragonspitzen zur Dekoration beiseite legen. Verbliebenen Estragon von den Stielen zupfen und grob hacken. Bergkäse ggf. von der Rinde befreien und in 4 Scheiben schneiden.

Ofen auf 150°C Umluft (170°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Kartoffeln zusammen mit 1 EL Salz in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 25 Minuten bei mittlere Hitze garen.

Butter in einem Topf erhitzen und Karotten zusammen mit Muskat sowie Vanilleschote und –markt 15 Minuten bei geringe Temperatur abgedeckt dünsten. Gelegentlich rühren. Mit ½ TL Salz und 1 TL Zucker würzen.

Kalbsrouladen zwischen Frischhaltefolien legen und mit einem Fleischklopfer auf 0,3 cm flach klopfen. Mit je ½ TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer rundum würzen.

Jeweils eine Käsescheibe auf eine Roulade geben, zusammenrollen und mit dem Küchengarn festbinden.

2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Rouladen bei hoher Hitze 2 Minuten rundum scharf anbraten. Anschließend Rouladen herausnehmen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und 10 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen garen.

Gar gekochte Kartoffeln abgießen, 4 El Öl und gehackten Estragon dazugeben und mit einer Gabel grob zerdrücken.

Kalbsroulade aus dem Ofen nehmen und mit Alufolie abgedeckt 3 Minuten ruhen lassen. Anschließend das Kochgarn entfernen und Rouladen schräg halbieren.

Kartoffel-Estragon-Stampf und Vanillekartoffeln auf einen Teller geben. Die Kalbsrouladen auf den Kartoffel-Estragon-Stampf anrichten. Mit verbliebener Butter vom Dünsten der Karotten und Estragonspitzen garnieren.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Perlhuhnbrust auf Kartoffel-Gemüse und Madeirasoße

Geflügel in Madeirasoße — diese Kombination ist ein Klassiker der französischen Küche.
Dabei überzeugt das Perlhuhn, ein aus Afrika stammender Hühnervogel, durch festeres, mildes Fleisch. Kurz angebraten schmeckt es hervorragend zusammen mit der Reduktion aus Madeirawein, einem in Holzfässern gelagerten Süßwein von der gleichnamigen portugiesischen Atlantikinsel. Gemeinsam mit dem herzhaften Kartoffel-Lauch-Gemüse entsteht ein winterlich, rundes Gericht — klassisch und doch geschmacklich voller Überraschungen.
Zutaten für 2 Personen: 2 Perlhuhnbrüste, 1 Stange Lauch, 2 Kartoffeln, 1 Becher Creme Double, 100 ml Madeira, 30 g Cranberries, 60 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer

Ofen auf 140°C Umluft (160°C Ober./ Unterhitze) vorheizen. Madeira in einen kleinen Topf geben und bei maximaler Hitze 8 Minuten auf 1/3 der Ursprungsflüssigkeit einkochen.

Kartoffeln schälen, halbieren und in 3 mm dünne Scheiben schneiden. Kartoffelscheiben wiederum schräg in 2 cm breite Stücke teilen. Lauch großzügig von Strunk und dunkelgrünen Blättern befreien. Verbliebenes Lauchstück längst halbieren, gründlich waschen und ebenfalls schräg in 2 cm breite Stücke schneiden. Perlhuhnbrüste waschen, trocken tupfen und von beiden Seiten mit je einer Priese Salz und Pfeffer würzen.

Sobald der Madeira eingekocht ist, Creme Double und Cranberries hinzufügen, nach Geschmack mit 2 Priesen Salz und ausreichend Pfeffer abschmecken. Zunächst beiseite stellen.

3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Perlhuhnbrüste auf der Hautseite 3 Minuten bei hoher Hitze kross anbraten. Perlhuhnbrüste wenden und weitere 20 Sekunden braten. Angebratene Perlhuhnbrüste auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und auf mittlerer Schiene 14 Minuten im vorgeheizten Ofen garen.

In der bereits verwendeten Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Kartoffeln bei mittlerer Temperatur 8 Minuten anbraten. Gelegentlich rühren. Lauch zu den Kartoffeln geben und weitere 6 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten. Nach Geschmack mit ½ TL Salz und ausreichend Pfeffer würzen. Gegebenfalls die Madeirasoße erneut erwärmen.

Kartoffel-Lauch-Gemüse mittig auf einem flachen Teller anrichten, fertig gegarte Perlhuhnbrust hinzufügen und mit Madeirasoße umgießen.

Montag, 8. Oktober 2012

Schweinekoteletts gefüllt mit Frischkäse und Pinienkernen an Rucola-Champignon-Salat

Wird saftiges Kotelettfleisch mit mediterranem Salbei und frischer Zitronenschale verfeinert, entwickelt sich das zarte Rippenstück zu wahrem Hochgenuss. Seine Begleiter, der frisch-fruchtige Rucola-Champignon-Salat mit saftigen Cocktailtomaten, greift die mediterranen Nuancen der französischen Landküche, die das Kotelett so schön betont, sehr gekonnt auf. Ein Hauptgericht so frisch und deftig wie die kulinarischen Genüsse der Provence.

Zutaten für 2 Personen: 2 Schweinekoteletts, 6 Champignons, 4 Cocktailtomaten, 1 Bund Rucola, 1 Bund Salbei, 1 Zitrone, 50 g Grana Padano, 35 g Frischkäse, 1 kleines Baguette, 15 g Pinienkerne, 150 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

150 ml Öl in einem schmalen Topf stark erhitzen. Salbeiblätter von den Stielen zupfen und 30 Sekunden im siedenden Öl frittieren. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen und das Öl in einer Tasse auffangen.

Pinienkerne in einer Pfanne bei mittlerer Hitze 30 Sekunden goldbraun rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und grob hacken.

Schale der Zitrone abreiben und Saft auspressen. Cocktailtomaten vierteln. Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Käse grob reiben. Baguette in Scheiben schneiden.

Frischkäse mit frittierten Salbeiblättern, gerösteten Pinienkernen, Zitronenabrieb und 3 EL Salbeiöl vermengen. Mit ¼ TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen.

Mit einem scharfen Messer eine horizontal verlaufende Tasche in das Schweinekotelett schneiden. Schweinekoteletttaschen gleichmäßig mit der Frischkäsecreme füllen, dabei einen Rand mit den Fingern festdrücken, sodass die Tasche verschlossen ist. Koteletts rundum gleichmäßig mit Salbeiöl bestreichen.

Pfanne ohne Öl erhitzen und die Koteletts auf jeder Seite bei mittlerer Temperatur 6 Minuten braten.

In der Zwischenzeit 4 EL Zitronenöl und 4 EL Salbeiöl zu einer Vinaigrette verrühren. Mit ½ TL Zucker, 1 TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen.

Rucola waschen und in Mundgerechte stücke zupfen und in eine Schüssel geben. Cocktailtomaten und Champignons hinzugeben und mit Vinaigrette vermengen.

Rucola.Champignons-Salat auf einem Teller anrichten. Kotelett anlegen und mit geriebenen Käse und Baguette garnieren.

Samstag, 6. Oktober 2012

Roastbeef mit Glasnudeln und Pak Choi im Mango-Soja-Sud

Feinwürziges Tête-à-Tête: In diesem asiatisch anmutenden Haupgericht lässt das saftige Roastbeef an Zartheit nichts zu wünschen übrig.
Roastbeef ist das äußere Rippenstück vom Rind. Umspielt von Pak Choi und Shiitakepilzen entfaltet das Fleisch eine unaufdringliche Intensität, lässt aber noch genügend Raum für den zarten Pak Choi. Der Verwandte des Chinakohls wirkt antibiotisch und ist reich an Kalium. Begleitet werden die beiden Stars des Rezepts von Glasnudeln, die mit durchsichtiger Eleganz strahlen und den scharfen Geschmack des Ingwers aufnehmen: eine wahre kulinarische Liebeserklärung.
Zutaten für 2 Personen: 2 Stücke Roastbeef, 100 g Glasnudeln, 2 Mini Pak Choi, 4 Shiitakepilze, 1 Chilischote, 1 Limette, 1 Bund Koriander, 25 g Ingwer, 2 Knoblauchzehen, 200 ml Mangosaft, 30 ml Sojasoße, 10 g Sesamsaat, 60 ml Olivenöl, salz, Pfeffer, Zucker

Glasnudeln in eine Schüssel geben und vollständig mit heißem, nicht kochendem Wasser bedecken. Bis zur weiteren Verwendung quellen lassen.

Sojasoße und Mangosaft in einen kleinen Topf geben und bei maximaler Hitze 5 Minuten auf ¼ der Ursprungsflüssigkeit sirupartig einkochen. Anschließend beiseite lassen.

Währenddessen Knoblauch pellen und in feine Scheiben schneiden. Chilischote halbieren, kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Pak Choi vom Strunk befreien und die Blätter auseinander zupfen. Shiitakepilze putzen und in 3 mm dünne Scheiben schneiden. Limette heiß abwaschen, trocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Koriander grob hacken.

Roastbeef von beiden Seiten mit je 1 Priese Salz und ausreichend Pfeffer würzen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und das Roastbeef bei hoher Temperatur von beiden Seiten scharf anbraten. Die noch warme Pfanne vom Herd nehmen, mit Alufolie bedecken und das Fleisch 10 Minuten ziehen lassen.

2 EL Öl in einer weiteren Pfanne erhitzen und die Shiitakepilze bei hoher Temperatur 1 Minute anbraten. Anschließend Pak Choi, Ingwer, Knoblauch und Chili hinzufügen und 1 Minute weiterbraten.

Glasnudeln aus dem Wasser nehmen, zu dem Gemüse in die Pfanne geben und gut vermengen. Anschließend mit dem eingekochten Mango-Soja-Sud ablöschen. Koriander und Limettensaft hinzufügen und nach Geschmack mit 1 TL Salz, ausreichend Pfeffer und 1 TL Zucker kräftig abschmecken.

Fleisch aus der Pfanne nehmen und in 0,5 cm dicke Streifen schneiden.

Gemüse zusammen mit den Glasnudeln mittig auf einem Teller anrichten, verbliebene Soße darüber geben und mit Roastbeefstreifen belegen. Mit Sesamsaat und Limettenabrieb garnieren.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Knusprige Entenbrust mit gebackenem Hokkaidokürbis und Ingwer-Orangen-Soße

Happy im Herbst: Die schmackhafte Ente auf macht eine kulinarische Genussreise in exotischere Gefilde: Hier trifft sie auf die fruchtige Orange, das nussige Aroma des Hokkaidokürbis und kommt mit Ingwer und Curry richtig in Fahrt.

Zutaten für 4 Personen: 2 Entenbrüste, 300 g Hokkaidokürbis, 10 Grenaille Kartoffeln, 2 Orangen, 12 Zuckerschoten, 1 Bund Petersilie, 25 g Ingwer, 3 g Madras-Curry, 20 g Butter, 75 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Ofen auf 160°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Kürbis waschen, von Kernen und Strunkresten befreien und in gleichmäßig große Spalten schneiden. Kartoffeln der Länge nach halbieren. Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. 1 Orange schälen, Fruchtfleisch v-förmig heraustrennen und beiseite stellen- Saft der verbliebenen Orangen auspressen. Entenbrüste waschen, trocken tupfen und mit einem scharfen Messer die Haut rautenförmig, ohne in das Fleisch einzuschneiden, einritzen. Mit je ½ TL Salz und Pfeffer von beiden Seiten kräftig würzen. Petersilie von den Stielen zupfen.

Kartoffeln und Kürbis in eine Schüssel geben und mit 5 EL Öl, Madras-Curry, ½ TL Salz, 1 TL Zucker und nach Geschmack mit Pfeffer marinieren. Das Marinierte Gemüse auf einen Backpapier ausgelegten Backblech geben und auf mittlerer Schiene 12 Minuten im Ofen garen.

Entenbrüste auf der Hautseite in einer kalten Pfanne ohne Öl geben, Pfanne stark erhitzen und 4 Minuten bei hoher Temperatur kross anbraten. Entenbrüste wenden, Zuckerschoten hinzugeben und 1 weitere Minute bei starker Hitze braten.

Angebratene Entenbrüste sowie Zuckerschoten zusammen mit dem ausgebratenen Fett auf das Ofengemüse geben und weitere 12 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene garen.

Orangensaft und Ingwer eine Pfanne geben und auf höchster Stufe 4 Minuten einkochen. Pfanne vom Herd nehmen, kalte Butter einrühren und Orangenfilets hinzufügen. Mit ½ TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen.

Entenbrust auf einen flachen Teller mittig anrichten, Kürbisspalten, Kartoffeln und Zuckerschoten hinzufügen und mit der Ingwer-Orangen-Soße begießen. Mit Petersilienblättern reichlich garnieren.

Freitag, 21. September 2012

Schweinefilet mit Salsa Verde, Pfifferlingen und Chili-Limetten-Kartoffeln


An diesem temperamentvollen Gericht führt für Fleischliebhaber kein Weg vorbei. Manchmal muss es einfach feurig sein. Da passt dieses Schweinefilet mit seinen deftigen Begleitern perfekt. Die Salsa Verde, italienisch für „grüne Soße“, und bekannt für ihre unverfroren-würzige Art, läuft hier zu Hochformen auf. Minze, Petersilie, Basilikum und Frühlingszwiebeln verdankt die Salsa ihre Farbe und den frischen Geschmack. Begleitet von den leicht chilischarfen Ofenkartoffeln und den aromatischen Pfifferlingen bleiben keine Wünsche offen.


Zutaten für 2 Personen: 2 Schweinefilets, 150 g Pfifferlinge, 6 Grenaille Kartoffeln, 1 Limette, 1 Frühlingszwiebel, 1 Bund Minze, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Basilikum, 1 Knoblauchzehe, 20 g Kapern, 1 TL Senf, 1 getrocknete Chili, 120 ml Olivenöl, 1 EL Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Zucker


Ofen auf 180°C Umluft (200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Kartoffeln waschen und ungeschält zusammen mit 2 TL Salz in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und 30 Minuten bei mittlerer Hitze gar kochen.

Minze, Petersilie und Basilikum von den Stielen zupfen und grob hacken. Pfifferlinge putzen, Limette heiß abwaschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Frühlingszwiebeln von den Wurzeln und oberen Grün befreien und in grobe Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Chili fein zerbröseln.

Schweinefilet mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. In einer Pfanne 2 EL erhitzen und Schweinefilets bei hoher Hitze 2 Minuten rundum  scharf anbraten. Anschließend die Pfanne auf mittlerer Schiene 12 Minuten in den Vorgeheizten Ofen geben.

Währenddessen die Kapern abgießen und mit den Kräutern, Knoblauch und Frühlingszwiebeln in einer Schüssel vermengen. 4 EL Olivenöl,  2 EL Wasser, 1 EL Weißweinessig und Senf dazugeben. Alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit 2 TL Zucker, 1 TL salz und Pfeffer würzen.

Gegarte Kartoffeln abgießen und mit einer Gabel grob zerdrücken. Chili, Limettensaft und –abrieb sowie 1 EL Olivenöl unterheben und anschließend bedeckt warm halten.

In einer weiteren Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und Pfifferlinge bei hoher Temperatur 3 Minuten anbraten. Mit ½ TL Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Schweinefilets aus dem Ofen nehmen und schräg dritteln.

Limetten-Chili-Kartoffeln mittig auf einen Teller anrichten. Schweinefiletstücke anlegen und mit den Pfifferlingen und der Salsa Verde garnieren.

Mittwoch, 19. September 2012

Mango-Hühnchen mit Pak Choi, schwarzem Sesam und Jasminreis

Klassiker aus Vietnam: Unwiderstehlich fruchtig räkeln sich, angefeuert von einheizenden Aromen, krosse Hühnchenschenkel in exotischer Mangosoße.

Dass asiatische Aromen besonders betörend wirken können, ist allgemein bekannt. In diesem Fleischgericht legen sich Gewürze, Duftnoten und Geschmäcker im Zusammenspiel ganz besonders ins Zeug. Die Süße der Mango sorgt für eine charakteristisch fruchtige Note und umschmeichelt als Soße mit einer samtigen Konsistenz Jasminreis und Pak Choi, übrigens ein enger Verwandter des Chinakohls.

Zutaten für 2 Personen: 2 Hähnchenkeulen, 2 Mini Pak Choi, 1 Mango,, 1 Limette, 1 Chilischote, 1 Schalotte, 25 g Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 1 Bund Koriander, 150 g Jasminreis, 20 ml Sojasauce, 10 g schwarzer Sesam, 3 El Pflanzenöl, Fischsoße, Salz, Pfeffer, Zucker
Ofen auf 160°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Reis mit der doppelten Menge Wasser und ½ TL Salz in einem Topf zum Kochen bringen. 13 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis das Wasser verkocht und der Reis gar ist. Dabei gelegentlich rühren.

Mango schälen, vom Kern befreien und in grobe Würfel schneiden. Saft der Limette auspressen. Chilischote vom Kerngehäuse befreien und in grobe Stücke schneiden. Schalotten, Ingwer und Knoblauch schälen und grob würfeln. Pak Choi waschen, vom Strunk befreien und in grobe Stücke schneiden. Korianderspitzen für die Dekoration beiseitelegen, verbliebene Korianderblätter mit Stielen grob hacken.

Ingwer, Chili, Knoblauch, Schalotte und die Hälfte der Mangowürfel zusammen mit Sojasoße, 2 EL Limettensaft sowie 4 EL Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit 2 EL Zucker würzen und  nach Geschmack mit Fischsoße verfeinern.

Hühnchenkeulen kalt abspülen, trocken tupfen und rundum mit he 1 TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Hühnchenkeulen bei hoher Temperatur auf der Hautseite 3 Minuten scharf anbraten. Keulen wenden und weitere 3 Minuten braten. Mangosoße zu den Hühnchenkeulen in die Pfanne geben und 3 Minuten bei mittlerer Temperatur einkochen. Anschließend die Pfanne auf mittlerer Schiene für 15 Minuten in den Vorgeheizten Ofen geben.

1 EL Öl in eine Pfanne erhitzen und Pak Choi bei hoher Temperatur 2 Minuten anbraten, dabei häufig rühren. 50 ml Wasser dazugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze bissfest garen. Verbliebene Mangowürfel und die Hälfte des Sesams unterheben und mit ½ TL Salz abschmecken. Anschließend vom Herd nehmen.

Pfanne mit dem Hühnchenkeulen aus dem Ofen nehmen, Hähnchenkeulen aus der Pfanne nehmen und den gehackten Koriander unter die eingekochten Mangosoße rühren.

Reis mittig auf einen Teller geben. Hühnchenkeule, Pak Choi und Mango darauf anrichten und mit Mangosoße beträufeln. Mit verbliebenem Sesam und Korianderspitzen 

Freitag, 13. April 2012

Hühnchen-Saltimbocca in Parmaschinken-Salbei-Mantel auf Lauchrisotto:

„Spring in den Mund!“, so die Übersetzung von Saltimbocca – neu interpretiert mit zartem Hühnerfleisch auf samtigem Lauchrisotto.

Dieses „springende Hühnchen“ mit salzigem Schinken ist ein Klassiker aus Rom, das in unserer Kreation mit dem aus Norditalien stammenden Risotto kombiniert wird. Das unverwechselbare Aroma Des Salbeis und ein Schuss Weißwein liefern eine milde Säure, so dass dieses Gericht nicht nur bei Italienern Glückshormone freisetzt. Während auf der italienischen Speisekarte die beiden Komponenten in zwei Gängen nacheinander serviert würden, gönnen wir uns beide Geschmackssensationen gleich in einem Gericht.

Zutaten für 2 Personen: 2 Hühnchenbrustfilets, 4 Scheiben Parmaschinken, 1 Stange Lauch, 1 Schalotte, 1 Bund Salbei, 100 g Risottoreis, 49 g Butter, 25 g Grana Padano, 1 Brühwürfel, 100 ml Weißwein, 45 ml Olivenöl, 1 TL Mehl, Salz, Pfeffer

Lauch großzügig von Strunk und dunkelgrünen Blättern befreien, längst halbieren, gründlich waschen und in dünne Streifen schneiden. Salbeiblätter von den Stielen zupfen. Käse fein reiben. Schalotten pellen und fein würfeln. 800 ml Wasser in einem Topf erhitzen und Brühwürfel darin auflösen.

10 g Butter in einer Pfanne erhitzen und Lauch bei mittlerer Temperatur 5 Minuten braten. Mit 1 Prise Salz und ausreichend Pfeffer würzen und zunächst beiseite stellen.

10 g Butter in einem Topf erhitzen und Schalotten bei mittlerer Temperatur 3 Minuten glasig dünsten. Risottoreis hinzufügen und weitere 2 Minuten unter Rühren mitdünsten. Nach und nach bei mittlerer Hitze 700 ml Brühe einrühren und so den Risottoreis unter häufigem rühren durchgängig leicht köcheln lassen, bis nahezu die ganze Flüssigkeit verkocht ist. (Der Kochprozess dauert insgesamt 17 Minuten)

Hühnchenbrüste waschen, trocken tupfen und quer halbieren, so dass 4 dünne Scheiben entstehen. Jede Scheibe rundum mit ½ TL Salz und ausreichend Pfeffer würzen. Hühnchenscheiben mit jeweils 2 Salbeiblättern belegen, aufrollen und mit je einer Scheibe Schinken umwickeln.

3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die aufgerollten Hühnchenbrustscheiben bei mittlerer Hitze insgesamt 10 Minuten rundum anbraten.

Nach ca. 17 Minuten, wenn das Risotto gar ist, Käse, Lauch und 10 g Butter unterrühren. Mit ½ TL Salz und ausreichend Pfeffer abschmecken. Bis zum Servieren zugedeckt ruhen lassen.

Nach 10 Minuten Hühnchen aus der Pfanne nehmen. 100 ml Weißwein, verbliebene Brühe und Salbeiblätter in die Pfanne geben und bei starker Hitze 2 Minuten auf 1/3 der Ursprungsflüssigkeit einkochen. Verbliebene Butter mit 1 TL Mehl vermengen und in die Soße rühren. Mit ½ TL Salz und ausreichend Pfeffer abschmecken. Hühnchen hinzugeben und 10 Minuten abgedeckt bei niedriger Hitze ziehen lassen.

Hühnchen-Saltimbocca schräg halbieren, zusammen mit dem Lauchrisotto mittig auf einen Teller anrichten und mit Soße umgießen.

Samstag, 31. März 2012

Supreme von der Maispoularde mit weißem Spargel, Estragonsauce und violetten Kartoffeln

Zarte französische Versuchung aus dem Kochhaus: Heute gab es zum Abendessen eine Knusprige Maispoularde auf feinen Spargel, in würzige Estragon-Soße und violetten Kartoffel.
Nach einem sehr schönen Osterwochenende und einen leider sehr anstrengendem Wochenstart musste ich heute was schönes Kochen um mich selber etwas Glücklicher zu machen. Aus diesem Grund ging es nach der Arbeit trotz dem Schietwetter ins Kochhaus. Und das oben genannte Gericht hat mein Herz und Bauch mit liebe erfüllt. Dazu noch ein Glas Weißwein und mein Abend ist gerettet.

Zutaten für zwei Personen: 2 Maispourladenbrüste, 8 Stangen Spargel, 200g violette Kartoffeln, 2 Bund Estragon, 1 Scharlotte, 1 Brühwürfel, 1 Becher Creme Fraiche, 100ml Wasser, 60ml Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Ofen auf 160°C Umluft vorheitzen. Ungeschälte violette Kartoffeln zusammen mit 1 TL Salz in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze weich kochen.

Wasser für den Spargel in einem Topf zum Kochen bringen. Spargel schälen und die Schalen aufbewahren. Scharlotte pellen und in grobe Würfeln schneiden. Estragonspitzen für die Dekoration beiseitelegen. Verbliebenen Estragon von den Stielen zupfen.

Wenn das Wasser kocht, Spargelschalen sowie 3 TL Salz hinzufügen und 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Anschließende die Spargelschalen entfernen. Spargel in den kochenden Spargelfond geben und ca. 15 Minuten bei mittlerer Temperatur weich kochen.

Wenn gekochte Kartoffeln abgießen, pellen, halbieren und im Topf warm halten.

Maispoularden waschen, trocknen und rundum mit ausreichend Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und die Maispoularden von jeder Seite 2 Minuten bei voller Hitze anbraten. Anschließend für 10 Minuten auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen geben.

In einem Topf 1 EL Öl erhitzen. Scharlotten bei mittlerer Temperatur ca. 1 Minute farblos anbraten. Creme Fraiche, 100ml Wasser, Brühwürfel und Estragon hinzufügen, bei mittlerer Temperatur erwärmen und anschließend fein pürieren. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Spargel aus dem Fond nehmen und auf einen Teller anrichten. Maispourlade auf den Spargel geben, mit violetten Kartoffeln umlegen und mit Sauce umgießen. Zum Schluß mit Estragonspietze Dekorieren und das Gericht mit einem schönen Glas Weißwein genießen.

Gebratenen Lammkoteletts auf Zucchinistreifen mit Pistazienpesto

Feine Koteletts vom Lamm mit zartschmelzendem Püree auf gegrillten Zucchini mit würzigem Pesto.
Der arabischen Küche haben wir die himmlische Kombination von zartem Lammfleisch und würzigen Pistazien zu verdanken. Feine Minze umspielt die Pistazien im Pesto und trifft dieses frische Gewürz auf das Lamm, so kann unser Gaumen nicht umhin, sich an die britische Küche zu erinnern. Zu guter Letzt gibt das gehaltvolle Püree, mit italienischem Käse verfeinert, und die gebratenen Zucchini ihr Bestes, um unsere Geschmacksnerven auf ekstatische Höhenflüge zu schicken.

Zutaten für 2 Personen:4 Lammkoteletts, 4 Kartoffeln, 1 Zucchini, 1 Bund Minze, 1 Knoblauchzehe, 30 g Pistazienkerne, 50 g Grana Padano, 20 g Butter, 150 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer

Ofen auf 120°C Umluft (140°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Zucchini von Strunk befreien und längst in 6 gleichmäßige Streifen schneiden. Käse fein reiben. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben scheiden. Minzspitzen für die Dekoration beiseitelegen, verbliebene Blätter von den Stielen zupfen und fein schneiden. Lammkoteletts rundum mit je ½ TL Salz und ausreichend Pfeffer würzen.

Kartoffelnwürfel zusammen mit 2 TL Salz in einem Topf geben, mit Wasser bedecken und 30 Minuten bei hoher Temperatur weich kochen.

Pistazien in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze 3 Minuten goldbraun rösten. Geröstete Pistazien grob hacken. Minze und Pistazien mit 5 EL Öl vermengen und mit ½ TL Salz und ausreichend Pfeffer abschmecken.

2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Zucchinistreifen zunächst von einer Seite 2 Minute bei mittlerer Temperatur anbraten. Zucchini wenden, Knoblauch hinzugeben und 2 weitere Minuten braten, bis alles goldbraun ist. Mit ½ TL Salz und ausreichend Pfeffer würzen und im Ofen warm halten.

In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und Lammkoteletts von beiden Seiten 1 Minute anbraten. Anschließend in der Pfanne 8 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen geben. Nach 4 Minuten wenden.

Die weichgegarten Kartoffeln abgießen, Butter sowie geriebenen Käse unterheben und grob zerstampfen.

Jeweils 3 Zucchinistreifen flach auf einen Teller anrichten, Parmesanpüree darauf geben und die Lammkoteletts aufsetzten. Mit Pistazienpesto und Minzspitzen garnieren.



Donnerstag, 29. September 2011

Tafelspitz mit Bouillon-Kartoffeln

Zutaten für 6 Personen:
1 Bund Suppengrün, 1 mittelgroße Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, 2 Gewürznelken, 1 EL Pfefferkörner, Salz, Pfeffer, Zucker, 1,2-1,5 kg Tafelspitz, 1,5 kg Kartoffeln, 1 Bund Möhren, 1 Stange Porree, 1 EL Butter, 1 Bund Schnittlauch, 2 Eigelb, 150 g Schlagsahne. 3-4 EL heller Soßenbinder, 1EL Zitronensaft

Suppengrün putzen, waschen und grob zerteilen. Zwiebel samt Schale halbieren und auf der Schnittfläche in einem großen Topf kräftig anrösten. Gut 3 l Wasser angießen. Suppengrün, Gewürze und ca. 1 1/2 EL Salz zugeben und alles aufkochen.   

Fleisch waschen, in den Gemüsesud geben, aufkochen. Zugedeckt 2-2 1/4 Stunden köcheln. Zwischendurch öfter abschäumen.  

Kartoffeln, Möhren und Porree putzen bzw. schälen und waschen. Gemüse in Stücke schneiden.  

Fleisch aus der Brühe heben, Fettschicht entfernen.Fleisch warm stellen. Brühe durchsieben. 1,2 l Brühe für die Suppe und 1/2 l Brühe für die Soße abmessen. Kartoffeln in übriger Brühe ca. 20 Minuten köcheln. Möhren und Porree nach 10 Minuten zugeben und mitgaren.   

Tafelspitz mit Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 225 °C/Umluft: 200 °C/Gas: Stufe 4) ca. 10 Minuten überbacken.  

Schnittlauch waschen, in Röllchen schneiden. Eigelb und Hälfte Sahne verrühren.1/2 l Brühe und Rest Sahne aufkochen. Topf vom Herd nehmen. Eiersahne unter die nicht mehr kochende Soße rühren. Mit Soßenbinder andicken. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken. Schnittlauch, bis auf etwas, unterrühren.  

Tafelspitz in Scheiben schneiden. Mit Bouillon-Kartoffeln anrichten. Mit Rest Schnittlauch bestreuen. Soße dazureichen.  

Samstag, 14. August 2010

Chinesische Rippchen mit Honig



















Zutaten: 1,2 kg Rippchen vom Schwein, Sojabohnen - Keimlinge, frische Frühlingszwiebeln, 6 EL Sojasauce, 6 EL Reiswein, 5 EL Honig,1 EL Sambal Oelek, 2 TL Fünf-Gewürz-Pulvermischung, 1 Stk. Ingwer, 3 Zehen Knoblauch,1 TL Sesamöl, Salz, Pfeffer

Alle Zutaten für die Marinade (also alles, bis auf Rippchen, Sojabohnenkeimlinge und Frühlingszwiebeln) in einer Schüssel mit einer Gabel schön verrühren bis sich der Honig mit den anderen Zutaten gut vermischt hat. 

Die Rippchen in einzelne Rippchen schneiden und in die Schüssel geben, in der Marinade gründlich wenden, dann mindesten 4 Stunden, besser einen Tag im Kühlschrank zugedeckt ziehen lassen. 

Dann eine große Ofenform oder Backblech nehmen, mit Öl (Ich empfehle Sesamöl) einreiben und die Rippchen darauf verteilen, die übriggebliebene Marinade aufbewahren! Den Gasherd auf Stufe 7 stellen, ich weiß nicht genau wie das beim E-Herd ist, aber ziemlich hoch. Viertelstunde backen, dann rausnehmen, Rippchen umdrehen, den Sud mit einem Löffel sammeln und über die Rippchen gießen, dann für weiter 15 Minuten in den Ofen, wieder rausnehmen, wenden übergießen und noch mal 15 Minuten rein. Dann sollten Rippchen fertig sein.

Das Resultat sollen goldbraune Rippchen sein, sollten die Rippchen mehr im Sud kochen, und weniger braten, dann solltet ihr zwischendurch die Temperatur erhöhen, damit der Sud verkocht, und Rippchen richtig Farbe bekommen, sollten sie aber eher zu verbrennen drohen, sollte man die restliche Marinade + ein paar Esslöffel Wasser nachgießen. Kurz vor Ende der Garzeit auf jedenfalls den Rest der Marinade hinzufügen! 

Mein Tipp: sehen die Rippchen schon fertig aus, d.h. haben sie eine schöne Farbe (ein bisschen schwarz schadet auch nicht, das ist der karamellisierte Honig) und sehen knusprig aus, sollte man noch frische Sojabohnenkeimlinge und grob geschnittene Frühlingszwiebeln hineingeben und ein paar Minuten mitbacken, bis beides gar, aber noch knackig ist. 

Auf jeden Fall mit chinesischem Duftreis servieren! Menge der Rippchen ist variabel, nur muss die Form/das Blech so groß sein, dass jede Rippe für sich liegen kann, sonst werden sie nicht knusprig! 
Die Mengenangabe für die Marinade reicht auch für etwas mehr.

Mittwoch, 11. August 2010

Geschnetzeltes unter Rösti-Kruste


Zutaten für 4 Persone: 800 g Schweineschnitzel, 1 große Zwiebel, 250 g Champignons, 2 EL Öl, Salz, schwarzer Pfeffer, 2 EL Mehl, 150 ml trockener Weißwein, 250 g Schlagsahne, 750 g festkochende, Kartoffeln (z.B. Linda), 1 Ei (Größe M)

Fleisch waschen, trocken tupfen und in Streifen scheiden. Zwiebel schälen und würfeln. Pilze säubern und putzen, in Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Fleisch darin portionsweise anbraten, herausnehmen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im heißen Bratfett Pilze und Zwiebel anbraten. Fleisch wieder zugeben. 1 Esslöffel Mehl darüberstäuben und kurz anschwitzen. Mit Wein und Sahne ablöschen, aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In 4 ofenfeste Schälchen (á 350-400 ml Inhalt) füllen. Kartoffeln waschen, schälen und grob raspeln. Mit Ei und 1 Esslöffel Mehl mischen. Mit Salz würzen. Röstimasse auf dem Geschnetzelten verteilen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 15-20 Minuten backen.

Schön ist auch dieses Rezept das ich gefunden habe Biergulasch mit Kartoffelkruste