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Mittwoch, 21. November 2012

Käseknöpfle mit gerösteten Champignons und Thymian

Schwäbischer Dreikäsehoch. Bergkäse, Gruyere und Emmentaler werden zu herzhaft-deftigen Knöpfle vermengt. Frischer Thymian und braune Champignons als krosse Begleitung bringen dieses Traditionsgericht in Aufruhr.

Sie haben viele Namen, werden Knöpfle, Spätzle oder auch Nockerl genannt und sind eines ganz sicher – die süddeutsche Antwort auf italienische Pasta. Aus Eiern und Mehr hergestellt und mit drei verschiedenen Käsesorten kombiniert, erfüllen unsere Käseknöpfle jedes herhafte Genießerherz. So vielseitig wie ihre Bezeichnung ist auch die Zubereitungsart der Knöpfle. Je nach Region wird dazu Spätzlebrett, -schaber oder –sieb verwendet. Welches Utensil auch verwendet wird: Sie entzücken den Gaumen garantiert.

Zutaten für 2 Personen: 20 braune Champignons, 50 g Bergkäse, 30 g Gruyere, 30 g Emmentaler, 20 g Butter, 2 Eier, 1 Bund Thymian, 1 Zwiebel, 200 g Mehl, 4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

In einem Topf Wasser für die Knöpfle zum Kochen bringen. Pilze putzen und in 0.3 cm dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln pellen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Käse reiben. Thymianblätter von den Stielen zupfen.

In einer Schüssel 200 g Mehl, Eier, 100 ml Wasser und ½ TL Salz, zu einem glatten Teig verrühren.

2 TL Salz in das kochende Wasser geben, Knöpfleteig nach und nach auf ein Spätzlesieb geben und über dem kochenden Wasser mit dem Schaber solange übe den Sieb streichen, bis der Teig tropfenweise in das Wasser fällt. Alternativ kann ein Spätzlebrett oder ein Spätzlehobel verwendet werden.

Knöpfle vorsichtig umrühren und kurz aufkochen lassen. Wenn die Knöpfle an die Oberfläche gestiegen sind, durch ein Sieb abgießen und in eine Schüssel mit kalten Wasser geben.

In einer großen Pfanne 4 EL Öl erhitzen und Zwiebeln sowie Champignons bei hoher Hitze 2 Minuten scharf anbraten. Nach den 2 Minuten die Temperatur auf geringe Hitze reduzieren, Knöpfle zu den Pilzen in die Pfanne geben und kurz durchschwenken. Anschließend Thymian, Butter und ¾ des Käses zu den Knöpfle in die Pfanne geben und vorsichtig vermengen. Mit ½ TL Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Käseknöpfle in einen tiefen Teller anrichten und mit den verbliebenen Käse bestreuen.

Mittwoch, 7. November 2012

Schwarze Tagliolini in Paprikaschaumsoße mit gebratenen Kräuterseitlingen

Das kleine Schwarze unter der Pasta: Elegante Tagliolini finden in krossen Kräuterseitligen und rotem Paprikaschaum ihren leidenschaftlichen Gegenpol.
Zutaten für 2 Personen: 250 g Tagliolini Neri, 2 rote Paprika, 2 Kräuterseitlinge, 2 Frühlingszwiebeln, 1 Bund Petersilie, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehe, 1 Brühwürfel, 90 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer
 
Wasser für die Tagliolini zum kochen bringen. Zwiebel pellen, halbieren und in grobe Würfel schneiden. Knoblauch pellen und vierteln. Paprika von Strunk und Kerngehäuse befreien und grob würfeln. Frühlingszwiebeln von Wurzeln und oberstem Grün befreien und in feine Ringe schneiden. Petersilienspitzen für die Dekoration beiseite legen. Verbliebene Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Kräuterseitlinge putzen, längst halbieren und schräg in 3 mm dünne Scheiben schneiden.
 
In einem Topf 3 EL Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen und bei mittlerer Hitze 5 Minuten glasig dünsten. Paprika zu den Zwiebeln geben und weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten. Anschließend Brühwürfel und 100 ml Wasser zugeben und abgedeckt 15 Minuten weichkochen.

In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und Kräuterseitlinge bei höchster Stufe unter ständigen Rühren 5 Minuten knusprig braten. Frühlingszwiebeln und Petersilie hinzufügen und nach Geschmack mit ¼ TL Salz und ausreichend Pfeffer würzen. Anschließend bis zum Servieren warmhalten.
 
Weichgekochte Paprika mit dem Pürierstab zu einem feinen Schaum pürieren. Mit ¼ TL Salz und ausreichend Pfeffer abschmecken.
 
Wenn das Wasser kocht, 1 EL Salz hinzufügen und Tagliolini im kochenden Wasser 2 Minuten bissfest garen.
 
Schwarze Tagliolini in tiefen Tellern anrichten, mit der Paprikaschaumsoße begießen und mit gebratenen Kräuterseitlinge garnieren. Mit Petersilienspitzen dekorieren.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Udonnudeln mit frischem Teriyakigemüse, Koriander und Erdnüssen

Die Japannische Udonnudel bezaubert mit ihrer zarten Art und wird vom feinen Gemüse in würziger Teriyakisoße geleitet.
 Zutaten für 2 Personen: 200 g Udonnudeln, 4 Mini Pak Choi, 2 Möhren, 1 Zwiebel, 1 Chilischote, 1 Bund Koriander, 25 g Erdnüsse, 20 g Honig, 20 ml Sojasoße, 2 EL Öl

Wasser für die Udonnudeln in einem Topf zum Kochen bringen. Zwiebel pellen, längst halbieren und in feine Streifen schneiden. Chilischote längst halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in feine Streifen schneiden. 2 Korianderspitze für die Dekoration beiseite legen, verbliebenen Koriander von den Stielen zupfen und fein schneiden. Erdnüsse grob hacken. Möhren schälen, halbieren und längst in 3 mm dünne Scheiben schneiden. Möhrenschreiben wiederum in 3 mm dünne Stifte teilen. Pak Choi vom Strunk befreien und schräg in feine Streifen schneiden.

2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Möhren und Zwiebel hinzufügen und bei hoher Temperatur 4 Minuten anbraten, gelegentlich rühren. Pak Choi und Chili hinzufügen und weitere 3 Minuten bei mittlerer Hitze braten.

Währenddessen Udonnudeln zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und 5 Minuten bissfest kochen.

Sojasoße und Honig in die Pfanne hinzufügen und gleichmäßig unter das Gemüse rühren. Bissfest gekochte Nudeln abgießen und zusammen mit dem geschnittenen Koriander in die Pfanne geben, gut vermengen und bei starker Hitze 2 weitere Minuten braten.

Udonnudeln mit dem Teriyakigemüse in einem tiefen Teller anrichten, Erdnüsse gleichmäßig darüber streuen und mit Korianderspitzen garnieren.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Fusilli mit Ricotta und frischem Babyspinat

Unwiderstehliche Trikolore: Grüner Babyspinat, weißer Ricotta, rote Tomaten- farblich und geschmacklich Italien pur.

Zutaten für 2 Personen: 250 g Fusilli Avellinesi, 300 g Babyspinat, 100 g getrocknete Tomaten, 250 g Ricotta, 1 Brühwürfel, 75 ml Weißwein, Salz, Pfeffer

Wasser für die Fusilli in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen, das Öl auffangen und die Tomaten in feine Streifen schneiden.

In einem großen Topf das aufgefangene Tomatenöl erwärmen und die klein geschnittenen Tomaten bei mittlerer Hitze 2 Minuten anbraten.

Wenn das Wasser kocht, 1 EL Salz hinzufügen und die Fusilli im kochenden Wasser 8 Minuten bissfest kochen.

Den Spinat Waschen und zu den Tomaten in den Topf geben, vorsichtig umrühren und bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen. Mit 75 ml Weißwein ablöschen, Brühwürfel hinzufügen und kurz aufkochen. Ricotta unterheben und vom Herd nehmen. Nach Geschmack mit 1 TL Salz und ausreichend Pfeffer würzen.

Die bissfest gekochten Fusilli abgießen, mit der Ricotta-Spinat-Soße vermengen und in tiefen Teller servieren.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Thai Reisnudelsalat mit Hühnchen, gerösteten Cashews und Chili-Zitrusvinaigrette

Leckeres aus Fernost: Dieses genussreiche Mitbringsel aus der thailändischen Küche sorgt für gute Laune auf dem Teller. Butterzartes Hühnchen begibt sich mit würzigem Reisnudelsalat auf eine exotische Genussreisen durch Südostasien.
Reisbandnudeln gelten als echter Klassiker der asiatischen Küche. Aus Reismehl hergestellt wirken sie besonders fein und nehmen die Aromen von Limette, Koriander und Sojasoße gekonnt auf. Durch die besondere und darüber hinaus schonende Zubereitungsart bekommen die Hühnchenkeulen eine leichte Zitrusnote: Gemeinsam mit Limetten und Kaffir-Blättern werden sie in siedendem Wasser gegart. Mit den Kaffir-Limettenblättern haben wir übrigens eine weitere Charakterzutat thailändischer Küche an Bord. Fernweh also garantiert!

Zutaten für 2 Personen: 2 Hühnchenkeulen, 1 Selleriestange, 2 Frühlingszwiebeln, 1 Limette, 1 Chilischote, 1 Kaffir-Limettenblatt, 1 Bund Koriander, 1 Blund Minze, 1 Bund Thai-Basilikum, 200 g Reisbandnudeln, 40 g Honig, 30 g Cashewkerne, 20 ml Sojasoße, 2 EL Olivenöl, Salz

Limette heiß abwaschen, trocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Ausgepresste Limettenhälften aufbewahren. Sellerie waschen, putzen und in 0,5 cm große würfeln schneiden. Chilischote halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln von Wurzeln und obersten Grün befreien und in feine Ringe schneiden. Korianderspitzen für die Dekoration beiseitelegen, verbliebenen Koriander mit stielen fein hacken.

In einem Topf 3 Liter Wasser mit 2 EL salz, ausgepressten Limettenhälften und Limettenblatt zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, abgespülte Hühnchenkeulen dazugeben und 13 Minuten bei mittlerer Hitze bedeckt köcheln lassen.

Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl erhitzen und bei mittlerer Temperatur 2 Minuten goldbraun rösten, dabei häufig rühren. Anschließend aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen und dann grob hacken.

Fertig gegarte Hühnchenkeulen aus dem Topf nehmen und bis zur weiteren Verwendung abkühlen lassen. Dann die Hühnchenkeulen von der Haut befreien, das Fleisch von Knochen lösen und in grobe Stücke schneiden

In einem Topf Wasser für die Reisnudeln zum Kochen bringen. Reisbandnudeln zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und 3 Minuten bissfest kochen.

In einer Schale 3 EL Limettensaft, Limettenabrieb, 2 EL Öl, Sojasoße, Honig, Koriander und Chili zu einer Vinaigrette verrühren. Mit ½ TL Salz abschmecken.

Weich gegarte Reisnudeln abgießen, kurz mit kalten Wasser abschrecken und anschließend mit Vinaigrette vermengen. Sellerie und Frühlingszwiebeln vorsichtig vermengen. Hühnchenfleisch vorsichtig mit dem Reisnudeln vermengen.

Reisnudeln mittig auf einem Teller anrichten und mit Korianderspitzen sowie gerösteten Cashewkernen garnieren.

Donnerstag, 20. September 2012

Schinken-Spagetti mit Gemüse


Ganz schön knackig. Diese Nudeln! Sind ja auch frische Erbsen und Pistazien drin. Macht fast so glücklich wie Schuhe kaufen.


 Zutaten für 4 personen: 300 g Zucchini, 2 Frühlingszwiebeln, 200 g Erbsen, 40 g Pistatzienkerne, 130 g Schinken, 320 g Spagetti, 3 Thymianzweige, getrocknete Tomaten, Basilikum, Olivenöl, Saz, Pfeffer

Wasser in einen Topf zum Kochen bringen. Zucchini waschen und mit einem Schälmesser längst in dünne Streifen scheiden. Frühlingszwiebeln waschen, wurzeln und das obere grün entfernen und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Pistazien hacken. Thymianblätter und Basilikumblätter von den Stielen abzupfen. Schinken, getrocknete Tomaten und Basilikum in Streifen schneiden.

Zucchini in kochendem Wasser 2 bis 3 Minuten blanchieren, herausnehmen und abtropfen lassen.

Gehackte Pistazien und  Schinken  in einer Pfanne mit etwas Olivenöl kurz anbräunen. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Frühlingszwiebeln mit etwas Olivenöl anbraten. Zucchinistreifen und Erbsen dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei mittlerer Hitze 7 bis 8 Minuten garen.

Spagetti zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und bissfest kochen.
Dann die Gemüse- und die Schinken- Pistazien-Mischung unterheben und auf einen Tiefen Teller anrichten. Für den Extra Italia-Kick: Thymianblätter, getrocknete Tomaten und Basilikum drüberstreuen.

Montag, 17. September 2012

Rigatoni alla Boscaiola mit Salsiccia und Steinpilzen

Dieses Pastagericht glänzt durch seine facettenreiche Zutaten. So treffen der edle Steinpilz und der zarte Salbei auf ein echtes Landkind: die Salsiccia, eine grobe italienische Wurst, verfeinert mit lieblichen Fenchelsaat. Der Ursprung dieser ländlichen-rustikalen Wurst ist leider unbekannt, doch eins ist sicher: In diesem pikanten Pastatraum hat die Salsiccia garantiert ihre Berufung gefunden. Der Salbei und die Süße der Tomaten setzt dem feinen Hauptgericht ganz charmant die Krone auf.
Zutaten für 2 Personen: 250 g Rigatoni, 2 Salsiccia, 15 Cocktailtomaten, 1 Zwiebel, 1 Bund Salbei, 15 g getrocknete Steinpilze, 25 g Grana Padano, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer.


Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Steinpilze in 100 ml warmen Wasser bis zur weiteren Verwendung einweichen. Zwiebeln pellen und fein hacken. Salsiccia längst aufschneiden, die Haut entfernen und das Fleisch mit einer Gabel zerdrücken.

In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 2 Minuten anbraten. Zerdrückte Salsiccia dazugeben und bei hoher Hitze 3 Minuten unter häufigen Rühren anbraten. Steinpilze und das Pilzwasser dazugeben und für weitere 7 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist.

Rigatoni zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und 12 Minuten Kochen.
Salbeiblätter von den Stielen zupfen und in grobe Streifen schneiden. Cocktailtomaten halbieren und den Käse fein reiben.

Cocktailtomaten in die Pfanne geben und für 7 Minuten bei mittlerer Hitze mit anbraten. Mit 1/2 TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen. Salbeistreifen und 6 EL Pastawasser dazugeben und 1 Minute bei geringer Hitze köcheln lassen. Pasta abgießen und mit der Soße sowie den geriebenen Käse vermengen.

Rigatoni alla Boscaiola in tiefen Teller anrichten. Mit dem verbliebenden Käse garnieren.

Donnerstag, 13. September 2012

Sobanudeln mit Shiitakepilzen, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln und Gomasio

„Konnichi wa“ vegetarischer Genuss: Elegante japanische Sobanudeln mit Ingwer und Sesamsalz schmiegen sich gekonnt an frische, grüne Zutaten.


Süßliche Zuckerschoten, würzige Frühlingszwiebeln und aromatische Shiitakepilze verstehen sich besonders gut mit unseren japanischen Lieblingsnudeln. In harmonischen Einklang bringt das Gericht die Gewürzmischung Gomasio, ebenfalls in der asiatischen Küche zu Hause. Sesam und Salz werden hier im Mörser zu der feinen Köstlichkeit zerstoßen, die diesem vegetarischen Highlight die Krone aufsetzen.

Zutaten für 2 Personen: 200 g Sobanudeln, 15 Zuckerschoten, 10 Shiitakepilzen, 2 Frühlingszwiebeln, 25 g Ingwer, 20 ml Sojasoße, 20 g Sesam, 2 EL Olivenöl, Salz.

Wasser für die Sobanudeln zum Kochen bringen. Shiitakepilze putzen und vierteln. Zuckerschoten schräg dritteln. Frühlingszwiebeln von Wurzeln und obersten Grün befreien und in feine Ringe schneiden. 2 EL Frühlingszwiebelgrün für die Dekoration beiseite legen. Ingwer schälen und sehr fein reiben.

Sesam in einer Pfanne ohne Öl 4 Minuten bei starker Hitze unter ständigem Rühren goldgelb rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen. Sesam mit ½ TL Salz in einem Mörser vermischen und zerstampfen.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne stark erhitzen und die Shiitakepilze 4 Minuten bei hoher Hitze anbraten. Gelegentlich rühren.

Währenddessen Sobanudeln zusammen mit 2 TL Salz in das kochende Wasser geben und bei kleiner Hitze 4 Minuten köcheln lassen.

Zuckerschoten, Ingwer, Frühlingszwiebeln sowie Sojasoße zu den Pilzen geben und bei mittlerer Temperatur 5 Minuten garen.

Sobanudeln abgießen und zusammen mit dem zerstampften Sesam zu dem Gemüse in die Pfanne geben. Vorsichtig miteinander vermengen.

Sobanudeln auf einem tiefen Teller anrichten und mit Frühlingszwiebelgrün garnieren.


Freitag, 31. August 2012

Penne Rigate in Räucherlachs-Kerbelsoße mit Pernod

Räucherlachs und Kerbel sind ein beliebtes Duo, das geschmacklich bestens aufeinander abgestimmt ist. In dieser Variante wird das Paar durch den französischen Pernod raffiniert aufgefrischt.


Zutaten für 2 Personen: 250 g Penne Rigate, 130 g Räucherlachs, 1 Zwiebel, 1 Bund Kerbel, 1 Brühwürfel, 150 g Creme fraiche, 20 ml Pernod, 50 ml Wasser, 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer.


Wasser für die Penne zum Kochen bringen. Zwiebeln pellen und in feine Würfel schneiden. Kerbelspitzen für die Dekoration beiseite legen. Verbliebenen Kerbel von den Stielen zupfen und fein hacken. Räucherlachs in ca. 5 mm dünne Streifen schneiden.

Penne zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und ca. 8 Minuten bissfest kochen.

1 EL Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln hinzufügen und ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze farblos anbraten. Anschließend mit 50 ml Wasser und Creme fraiche ablöschen und den Brühwürfel dazugeben. Alles bei mittlerer Temperatur aufkochen lassen.

Temperatur auf kleine Hitze minimieren, Pernod, Räucherlachs und gehackten Kerbel dazugeben und kurz erwärmen. Nach Geschmack mit ausreichend Pfeffer würzen.

Penne abgießen und mit Räucherlachs-Kerbelsoße gut vermengen. Pasta mittig auf einen Teller anrichten und mit Kerbelspitzen garnieren.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Insalata di Farfalle mit Parmaschinken und Cantaloupe-Melone


Die klassische Kombination aus süßlich-feiner Merlone  und kräftigem Parmaschinken findet hier ihre Berufung.

Norditalienisches Zutatentreffen: Der im Norden Italiens gelegenen Region Emilia Romagna verdanken wir unsere zwei wichtigsten Komponenten des Pastagerichts. Sowohl der würzige Parmaschinken als auch die Farfalle finden hier ihren Ursprung. Die süße Note in diesem Salat steuert die Cantaloupe-Melone bei. Ihr Name geht auf ihren Entdeckungsort, der italienischen Stadt Cantalupo zurück, wo sie erstmalig um 1700 auf päpstlichem Boden gepflanzt wurde.

Zutaten für 2 Personen: 250 g Farfalle, 6 Scheiben Parmaschinken, ½ Cantaloupe Melone, 1 Zitrone, 1 Bund Rucola, 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Wasser für die Farfalle zum Kochen bringen. Farfalle zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und für 12 Minuten bissfest  kochen.

Melone schälen, entkernen und in 1 cm große Würfel Schneiden. Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Rucola waschen und in grobe Stücke zupfen. Parmaschinken in feine Streichen schneiden.

Die Melonenwürfel und Parmaschinkenstreifen in eine Schüssel geben und mir 3 EL Zitronensaft und 1 TL Zitronenabrieb, 2 EL Olivenöl, ½ TL Salz und Pfeffer nach Geschmack marinieren.

Gegarte Farfalle abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken. Anschließend zusammen mit dem Rucola unter die Melonenwürfel und den Schinkenstreifen heben und gut vermengen.

Insalata die Farfalle mittig auf einen Teller anrichten und servieren. 

Mittwoch, 25. April 2012

Thailändischer Reisnudelsalat mit Rindfleisch, Minze und Erdnussdressing


Südasien auf der Zunge: So leicht eir kein Zweiter schmiegen dich sanfte Reisnudeln an zartes Rindfleisch und lassn Sie in warmen Gedanken schwelgen.
Zutaten für 2 Personen: 200 g Reisnudeln, 1 Rinderhüftsteak, 1 Mini Gurke, 1 Limette, 1 rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 getrocknete Chili, 1 Bund Minze, 1 Bund Koriander, 25 g Erdnüsse, 30 ml Sojasoße, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer Zucker

In einen Topf Wasser für die Reisnudeln zum Kochen bringen. Limette mit heißem Wasser abwaschen, trocknen, Schale abreiben und den Saft auspressen. Erdnüsse grob hacken. Knoblauch pellen und fein hacken. Zwiebel halbieren und in dünne Streifen schneiden. Chili fein zerbröseln. Gurke längst halbieren, mit einen Löffel die Samen entfernen und in 1 cm große Stücke schneiden. Koriander mit den Stielen in feine Streifen schneiden. Minzblätter von den Stielen zupfen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Rindfleisch in 1 cm dünne Streifen schneiden und rundum mit ½ TL Salz würzen.

Gurke, Chili, Koriander, Minze, Zwiebel und 3 EL Limettensaft mit der Sojasoße und 1 EL Zucker zu einem Dressing Vermengen und bis zur weiteren Verwendung ziehen lassen.

Topf mit kochendem Wasser vom Herd nehmen, Reisnudeln und 1 TL Salz hineingeben und 5 Minuten ziehen lassen, bis sie weich sind.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Rindfleischstreifen unter ständigem Wenden bei hoher Hitze 2 Minuten scharf anbraten. Pfanne vom Herd nehmen, Limettenabrieb und Knoblauch zum Rindfleisch geben und mit ½ TL Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Weich gegarte Reisnudeln abgießen, kurz mit kalten Wasser abschrecken und anschließend mit dem hergestellten Dressing vermengen.

Reisnudelsalat mittig auf einem Teller anrichten, mit Rindfleischstreifen garnieren und mit den gehackten Erdnüssen bestreuen.

Freitag, 2. Dezember 2011

Tagliatelle mit Peperonata, geräucherten Mandeln und Merguez


Mediterranes Urlaubsfeeling: Frische Tagliatelle vereinen sich mit würziger Merguez vom Lamm und Rind, geschmorter Peperonata und geräucherten Mandeln.
Peperonata, ein Klassiker der italienischen Küche, sind geschmorte Paprika, die im Ofen herrliche Röstaromen entwickeln, welche durch die geräucherten Mandeln in diesem Gericht noch zusätzlich betont werden. Getrocknete Tomaten unterstreichen die mediterranen Aromen und der feine Rosmarin rundet das Gericht ab. Peperonata versetzt uns nach Italien, geräucherte Mandeln erinnern an spanische Tapas und scharf-rustikale Merguez lassen uns von Südfrankreich träumen — welch köstlicher Kurzurlaub.
Zutaten für 2 Personen: 250 g Tagliatelle, 2 Merguez, 1 rote Paprika, 1 gelbe Paprika, 5o g getrocknete Tomaten, 12 geräucherte Mandeln, 1 Bund Rosmarin, 75 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer
Ofen auf 220°C Umluft (22°C Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Wasser für die Tagiatelle zum Kochen bringen. Paprika vierteln und vom Kerngehäuse befreien. 2 Rosmarinspitzen für die Dekoration beiseite legen. Verbliebenen Rosmarin von den Stielen zupfen und fein hacken. Geräucherte Mandeln halbieren. Getrocknete Tomaten in Streifen schneiden.
Paprikaviertel mit der Haut nach oben auf ein mit Backbecht legen und mit je ½ EL Öl beträufeln. Für 10 Minuten auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen backen. Nach 10 Minuten die Merguez zu den Paprika auf das Backblech geben und weitere 10 Minuten mitbacken.
Paprika und Merguez aus dem Ofen nehmen. Merguez schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Paprika in dünne Streifen schneiden.
Tagliatelle zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und 3 Minuten bissfest kochen.
In der Zwischenzeit 1 EL Öl in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen. Paprika, Merguez, Rosmarin und getrockneten Tomaten hinzufügen und nach Geschmack mit ½ TL Salz und ausreichend Pfeffer würzen.
5 EL Pastawasser abschöpfen und in die Pfanne geben. Tagliatelle abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut vermengen.
Tagliatelle auf einen Teller anrichten und mit geräucherten Mandeln und Rosmarinspitzen garnieren.

Freitag, 14. Oktober 2011

Polpette alla Casalinga in sugo di pomodori

Zutaten: 500 g Hackfleisch, 100 g Speck, 6 kleine Zwiebel(n), 1 Zehe Knoblauch, 1 Bund Petersilie, glatte, 1 Ei, 50 g Semmelbrösel, 25 g Parmesan, Milch, 350 g Tomaten, 30 g getrockneteTomaten, 2 Zehen Knoblauch, 4 EL Olivenöl, 2 EL Basilikum, 3 EL Tomatenmark
Oregano, Majoran, Cayennepfeffer, 1 Zitrone, rot Wein, Zucker, Salz, Pfeffer

Die Milch kurz anwärmen und dann in eine Schüssel geben. Dort die Semmeln ein paar Minuten einweichen. Währenddessen das Hackfleisch in eine Schüssel geben, die Eier dazu, Salz, Pfeffer und Knoblauch. Die Petersilie kleinhacken und den Pecorino daraufreiben.

Die Masse für die Polpette (Hackfleischklöchen) macht man am besten in einer Küchenmaschine. Falls keine vorhanden sein sollte, muss man unbedingt darauf achten, dass alle Zutaten für die Hackbällchen äußerst fein gehackt sind. Das bedeutet das Hackfleisch und den Schinken mindestens zweimal vom Metzger durchdrehen lassen. Ansonsten alle Zutaten (Hackfleisch, Schinken, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie, Ei, Semmelbrösel, Parmesan, Kräuter und Gewürze) in die Küchenmaschine geben und ca. 5 Minuten fein zerkleinern.

Aus dieser Masse kleine Bällchen formen. Dazu am besten die Hände mit warmen Wasser befeuchten, so bleibt der Teig nicht kleben. In einem großen Topf Wasser aufsetzen und die Klöße 5 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen. Erst danach herausnehmen und in einer Pfanne mit erhitztem Olivenöl knusprig-braun braten.

Die Tomaten überbrühen und die Haut abziehen. Klein schneiden und beiseite stellen. In einer weiteren Pfanne Oliveöl erhitzen und feingehackte Zwiebeln und Knoblauch hineingeben. Nach 2 Minuten getrocknete Tomaten hinzugeben und Tomatenmark mit andünsten. Dann die gehäuteten Tomaten (und evtl. etwas Rotwein) zugeben. Alles mit Salz, Pfeffer, Zucker und Oregano würzen und fast ganz zugedeckt mindestens 45 Minuten schmoren lassen. Wenn die Soße fertig gekocht ist, in ein hohes Gefäß füllen und mit einem Zauberstab pürieren. Zuletzt grob gehacktes Basilikum zugeben.

Die Tomatensoße mit den Hackbällchen vermengen. Dazu al dente gekochte Pasta und Parmesan reichen, ebenso unbedingt Ciabatta und einen guten Chianti.

Montag, 3. Oktober 2011

Pappardelle mit Garnelen in Tomaten-Kapern-Soße

























300 g rohe Garnelen  oder Venusmuscheln, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe,  1 mittelgroße Möhre, 2 Lauchzwiebeln,  2 kleine Chilischoten, 3 EL Olivenöl,  500 g stückige Tomaten, Salz, Zucker,  400 g Pappardelle/ Tortellini, 2 EL Kapern, 

Garnelen evtl. auftauen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Möhre schälen, waschen und fein würfeln. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Chilis putzen, längs einritzen, entkernen, waschen und fein hacken. 

1 EL Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Gemüse und Chili darin andünsten. Stückige Tomaten zugeben, aufkochen und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln. Mit Salz und Zucker abschmecken. Für die Nudeln 3–4 l Salzwasser in einem Topf aufkochen. 

Inzwischen Garnelen, bis auf die Schwanzflosse, schälen. Am Rücken längs einritzen und den dunklen Darm entfernen. Garnelen waschen, trocken tupfen und evtl. der Länge nach halbieren. 

Nudeln im kochenden Wasser nach Packungsanweisung garen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Garnelen darin unter Wenden 2–3 Minuten braten. Mit Salz würzen. Mit den Kapern in die Tomatensoße rühren. Soße nochmals abschmecken. Nudeln abtropfen lassen. Mit der Soße locker mischen und anrichten.

Mittwoch, 4. August 2010

Traumhafte Zucchini-Carbonara

von Jammy Oh!

Carbonara ist eine klassische Pasta-Sauce aus Sahne, Speck und Parmesan – sie schmeckt einfach köstlich! Für dieses Gericht brauchen Sie die besten Zutaten, denn diese machen das Gericht so wundervoll. Ich benutze immer eine bunt gemischte Auswahl an Thymian, aber normaler Thymian reicht auch. Sie können sowohl Spaghetti als auch Linguine benutzen. Aber mir wurde von „echten“ italienischen Mamas (mit denen man nicht zu viel diskutieren sollte) gesagt, dass Penne das A und O für dieses Gericht sind. Daher nehme ich diese Nudelsorte für das Rezept. Bevor Sie mit dem Kochen beginnen, sollten Sie eine sehr große Schüssel bereitstellen, um die Pasta am Ende gut vermischen zu können.

Zutaten für 4 Personen: 6 mittelgroße grüne und gelbe Zucchini, 500 g Penne, 4 große Eigelb, 100ml Sahne, 100 g Parmesan, Olivenöl, 12 dicke Scheiben Speck, 1 Bund Thymian, Meersalz und schwarzer Pfeffer

Stellen Sie einen großen Topf mit gesalzenem Wasser auf den Herd. Halbieren und Viertel Sie alle großen Zucchini länglich. Entfernen Sie jegliche Kerne oder matschigen Stellen. Schneiden Sie die Zucchini nun in kleine Schnitze, so dass sie am Ende ungefähr die Größe der Penne haben. Wenn das Wasser kocht, kommen die Penne in den Topf und werden nach Packungsanweisung zubereitet.

Um die sahnige Carbonara-Soße zuzubereiten, kommt das Eigelb zusammen mit der Sahne und der Hälfte des Parmesan-Käses in eine Schüssel. Die Zutaten werden mit einer Gabel gut vermengt. Leicht würzen und zur Seite stellen.

Jetzt brauchen Sie eine große Pfanne. Geben Sie einen guten Schuss Olivenöl in die Pfanne und braten Sie den Speck darin an, bis er dunkel-braun ist. Geben Sie nun die Zucchini und zwei Prisen schwarzen Pfeffer hinzu - nicht nur zum Würzen, auch für den besonderen Kick! Geben Sie die Thymianblätter dazu und vermengen jetzt alles gut, so dass auch die Zucchini den herrlichen Speck-Geschmack annimmt. Braten Sie das alles an, bis die Zucchini leicht braun und etwas weich geworden ist.

Im nächsten Schritt müssen Sie sehr schnell arbeiten. Wenn die Pasta fertig ist, geben sie die Nudeln in ein Abtropfsieb – behalten Sie aber etwas von dem kochenden Wasser über. Die Pasta muss dann sofort in die Pfanne mit dem Speck und der Zucchini. Nehmen Sie die Pfanne von der Herdplatte und geben Sie nun einen Schuss des Kochwassers und die Sahnesoße hinzu. Vermengen Sie nun alles ganz schnell!

Jetzt müssen Sie Ihre Gäste an den Tisch holen, damit sie sofort zu essen beginnen können. Während Sie alles umrühren, streuen Sie den restlichen Parmesan über die Nudeln. Wenn Sie noch etwas Wasser benötigen, dann geben Sie auch dieses an dieser Stelle hinzu – das gibt der Soße einen schönen Glanz. Schnell abschmecken. Nun gleich servieren und verzehren, sonst wird die Soße zu dickflüssig!