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Mittwoch, 8. Januar 2014

Maronensuppe mit gebratenen Äpfeln und krossem Pancetta

Zutaten für 2 Personen: 250 g Maronen, 8 Scheiben Pancetta, 2 Boskop-Äpfel, 2 Champignons, 1 Schwarzwurzel, 1 Zwiebel, 1 Bund Petersilie, 20 g Butter, 1 Brühwürfel, 1 g löslicher Kaffee, 200 ml Milch, Salz, Pfeffer.


Zwiebeln pellen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Schwarzwurzel waschen, schälen und in 1 cm große Stücke schneiden. Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in 1 cm große Würfel schneiden. Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Petersilienblätter von den Stielen zupfen und grob hacken.

Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 5 Minuten anbraten, bis sie glasig sind. Schwarzwurzel hinzufügen und weitere 5 Minuten braten. Champignons und die Hälfte der Apfelstücke in den Topf geben und weitere 3 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Anschließend Brühwürfel, 2000 ml Wasser, Milch und die Maronen hinzufügen und 15 Minuten bei mittlerer Hitze unabgedeckt weichkochen.

Währenddessen Pancetta in einer Pfanne ohne Öl bei hoher Temperatur 3 Minuten knusprig braten. Anschließend aus der Pfanne nehmen. Petersilie und verbliebene Apfelwürfel hinzufügen und bei hoher Hitze 1 Minute rundum goldbraun braten. Nach Geschmack mit ausreichend Pfeffer würzen.

Nach 15 Minuten Kaffee zur Suppe geben und unter Rühren auflösen lassen. Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren und nach Geschmack mit 1 TL Salz und ausreichend Pfeffer würzen.


Suppe in tiefen Teller anrichten und mit gebratenem Pancetta und Petersilien-Äpfel garnieren.

Samstag, 15. Dezember 2012

Getrüffelte Spinatsuppe mit Kartoffeln und Speck



Zutaten für 4 Personen: 300 g frischer Spinat, 100 g glatte Petersilie, 120 g Kartoffeln, 100 g geräucherter Speck, 1 l Hühnerbrühe, 200 ml Sahne, 4 Eier, Trüffelöl, Croutons, Meersalz, Schwarzer Pfeffer

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und etwas Salz hinzugeben. Petersilie waschen, trockenschütteln und von den dicken Stängeln befreien. Spinat verlesen, waschen und trockentupfen. 50 g Räucherspeck in Scheiben schneiden und den Rest fein würfeln. Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Petersilie in das kochende Wasser geben, wenig später den Spinat hinzufügen. Für 3 Minuten kochen lassen. Petersilie und Spinat aus dem Wasser nehmen, kalt abspülen und ausdrucken. Mit dem Stabmixer pürieren uns durch ein grobes Sieb streichen. Den Spinat-Petersilien-Püree Kalt stellen.

Die Hühnerbrühe in einem Topf erhitzen, Speckstreifen und Kartoffeln hinzugeben. Auf etwa ¾ l einkochen lassen. Dann Speck herausnehmen und Sahne dazugeben.

In der zwischen zeit Eier wachsweich kochen, pellen und halbieren. Speckwürfel ohne Öl in einer Pfanne goldig braten.

Das Spinat-Petersilien-Püree mit dem Trüffelöl würzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in die Hühnerbrühe einrühren.

Die Suppe in vier tiefe Teller verteilen und jeweils zwei Eierhälften in die Mitte setzen. Croutons und gebratenen Speck darüber streuen. Frisch gemahlenen schwarzer Pfeffer und etwas Meersalz verfeinern.

Tipp: Reichen Sie zur getrüffelten Spinatsuppe, separat in einer kleinen Schüssel etwas Rouille.

Mittwoch, 28. November 2012

Möhren- Orangensuppe mit Ingwer

Zutaten für 4 Personen: 500 g Möhren, 1 Zwiebel, 100 g Ingwer, 150 g Butter, 250 g Creme fraiche, 3 EL Zucker, 1 TL Cayennepfeffer, 1 Chilischoten, ½ l Gemüsebrühe, ¼ l Orangensaft, 1 l Möhrensaft, 1 Bund Koriander, Salz
Möhren schälen und in Würfeln schneiden. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Ingwer schälen und fein hacken. Korianderblätter abzupfen und fein hacken. Chilischote halbieren, von dem Kerngehäuse entfernen und in feine Streifen schneiden.

Die Butter in einem Topf zerlassen und Möhren, Zwiebel und Ingwer darin andünsten. Mit Zucker und Cayennepfeffer bestäuben. Mit de Hühnerbrühe sowie dem Orangen- und Möhrensaft auffüllen und 30 Minuten kochen lassen.

Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe anrichten. Creme fraiche glatt rühren und draufgeben. Chili und Koriander drüberstreuen.

Zu der Suppe passt frittierter Kartoffelstroh oder Eismeerkrabben.

Sonntag, 4. November 2012

Rote Zwiebel-Sherry-Suppe mit Sternanis und Manchego-Crostini

 C’est magnifique: Als Klassiker der französischen Küche geben sich kräftige Zwiebeln, süßer Sherry, Zarten Salbei und lieblicher Sternanis den Herbstgenüssen hin.
 Vor allem in der französischen Küche ist die Zwiebelsuppe bekannt. Besonderes beliebt ist hierbei die Pariser Variante „Soupe d’oignons aux Halles“, die ihren Namen den Pariser Markthallen verdankt. Hier wird sie bereits seit dem 18. Jahrhundert an einfache Händler verkauft. In diesem Rezept bekommt die klassische Suppe Besuch von weitgereisten Zutaten: Arabischer Sternanis verleiht ihr das gewisse Etwas und spanischer Manchego verwandelt die Crostini in salzig-würzige Begleiter. Bon appetit!

Zutaten für 2 Personen: 3 rote Zwiebeln, 5 g Salbei, 100 ml Sherry, 75 g Manchego, 1 Sternanis, 1 Brühwürfel, 1 kleines Baguette, 2 EL Olivenöl, Zucker, Salz, Pfeffer.

Ofen auf 180°C Umluft (200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zwiebel pellen, halbieren und in 3 mm dünne Scheiben schneiden. Salbeiblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Käse reiben, Baguette schräg in 8 gleichgroße Scheiben schneiden.

In einem Topf 2 EL Öl erhitzen und die Zwiebeln bei hoher Temperatur unter ständigem Rühren 2 Minuten anbraten. Mit 1 TL Salz würzen. Mit Sherry und 850 ml Wasser ablöschen. Brühwürfel, 1 TL Zucker, Sternanis und Salbei dazugeben und  zum Kochen bringen. Anschließend auf mittlerer Hitze reduzieren und 15 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen Baguettescheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und den Käse gleichmäßig auf den Brotscheiben verteilen. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 12 Minuten goldgeld backen.

Suppe vom Herd nehmen, Sternanis entfernen und Suppe nach Geschmack mit Pfeffer würzen. Rote Zwiebelsuppe in einem tiefen Teller anrichten. Zusammen mit den Crostinis servieren.

Freitag, 5. Oktober 2012

Asiatische Hühnersuppe mit Shiitakepilzen und Pak Choi

Eine Hühnersuppe gilt weltweit als Allheilmittel gegen schlechte Laune, Katerstimmung und Erkältung. In dieser asiatischen Variante funktioniert das noch besser: die ätherische Öle des scharfen Ingwers bringen das Blut in Wallung, feurige Chilis beleben und machen den Kopf frei. Neben gebratenem Hühnerfleisch und frischen Pak Choi vervollständigt der würzige Shiitakepilz die Einlagentriologie. Der Shiitakepilz wächst auf holzigen Laubbäumen und gilt in Japan und China als Heilmittel gegen Magenleiden und Kopfschmerzen. Die Suppe schmeckt aber auch, wenn man völlig beschwerdenfrei ist.  

Zutaten für 2 Personen: 1 Hühnchenbrustfilet, 150 g Basmatireis, 2 Mini Pak Choi, 2 Frühlingszwiebeln, 8 Shiitakepilze, 1 Bund Koriander, 1 Chilischote, 1 Knoblauchzehe, 25 g Ingwer, 20 ml Sojasoße, 1 Brühwürfel, 2 EL Olivenöl, Salz

Die Chilischote halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in feine Streifen schneiden. Knoblauch pellen und fein hacken. Korianderspitzen für die Dekoration beiseite legen. Verbleibende Korianderblätter von den Stielen zupfen und grob hacken. Den Strunk vom Pak Choi entfernen und ihn in grobe Stücke Schneiden. Frühlingszwiebel von Wurzeln und oberen Grün befreien und in feine Ringe schneiden. Shiitakepilze putzen und halbieren.

Reis mit der doppelten Menge Wasser und ½ TL Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Bei geringer Hitze den Reis 15 Minuten kochen, bis das Wasser zerkocht ist und dabei gelegentlich rühren. Anschleißend den Reis Warmhalten.

600 ml Wasser in einem großen Topf zusammen mit Brühwürfel, Sojasoße, Knoblauch, Chili und Ingwer bei starker Hitze abgedeckt aufkochen lassen. Währenddessen Hühnchenbrust waschen, trocken tupfen und schräg in1 cm dicke Scheiben schneiden.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Hühnchenbrustscheiben 3 Minuten von allen Seiten bei hoher Temperatur anbraten, bis sie goldbraun sind. Nach Geschmack mit 1 TL Salz würzen.

Wenn die Brühe kocht, Pak Choi, Frühlingszwiebeln und Shiitakepilzen hinzugeben und weitere 4 Minuten abgedeckt bei mittlerer Hitze garen. Dann gebratenes Hühnchenfleisch und den Koriander zur Suppe geben und kurz erwärmen.

Hühnersuppe in tiefen Teller anrichten, mit Korianderspitzen dekorieren und zusammen mit dem Reis servieren.

Sonntag, 30. September 2012

Cremige Kartoffelsuppe mit Speck-Pflaumen-Topping

Rezept von Tanja Dusy für 4 Personen Zutaten


Zutaten für die Suppe: 1 kg mehligkochende Kartoffeln, 1 Möhre, 120 g Knollensellerie, 1 kleine Stange Lauch, 2 Zwiebeln, 2 EL Butter, 1,5 l Gemüsebrühe, 200 g Sahne, ½ TL getrockneter Estragon, Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss  

Zutaten für das Speck-Pflaumen-Topping: 150 g durchwachsener Räucherspeck , 8 getrocknete Pflaumen, 5 Frühlingszwiebeln, 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zimtpulver

Kartoffeln, Möhre und Sellerie schälen und in 1,5 cm große Würfel schneiden. Den Lauch längs vierteln, waschen und putzen, die Viertel in ca. 1 cm breite Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und klein würfeln. Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze goldgelb andünsten. Dann das Gemüse (bis auf die Kartoffeln) dazugegeben und unter Rühren braten, bis alles ganz leicht zu bräunen beginnt. Die Brühe und Kartoffeln dazugeben, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Estragon würzen und alles zugedeckt 20–25 Min. kochen lassen.

Den Speck und die Pflaumen getrennt in kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und den weißen und grünen Teil getrennt in feine Ringe schneiden. Das Öl in einer Pfanne heiß werden lassen. Darin den Speck und die weißen Zwiebelringe bei mittlerer Hitze braun anbraten. Trockenpflaumen dazugeben, kurz mitbraten und mit wenig Salz und Pfeffer sowie dem Zimt würzen. Grüne Zwiebelringe unterrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Das Topping in ein Schälchen füllen und am besten noch lauwarm zur Suppe.

Die Sahne unter die Suppe rühren und heiß werden lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Nach Belieben 1 Schöpfkelle Gemüse aus dem Topf nehmen, den Rest mit einem Stabmixer zu einer sämigen Suppe pürieren und die Gemüsestücke wieder unterrühren. Die Suppe je nach Wunsch mit einer Einlage (siehe Tipp) servieren.

Variante: Gemüse-Kartoffel-Suppe Gut verstecktes Gemüse – fein püriert in einer cremigen Suppe – schmeckt oft auch Kindern, die Grünzeug sonst nur „bäh“ finden. Dafür wie beschrieben eine Suppe
aus 500 g mehligkochenden Kartoffeln und 750 g Gemüse zubereiten – je nach Gemüsesorte braucht es dabei eventuell etwas mehr oder weniger Brühe. Als Gemüse eignen sich (eine Sorte oder mehrere gemischt): Knollensellerie, Lauch, Möhren, Petersilienwurzeln, Pastinaken, Fenchel, Zucchini, Kohlrabi.  

Sonntag, 16. September 2012

Frische Chicoree-Suppe mit roten Linsen, Birne und Orange


Chicoree verschmilzt mit samtigen Linsen und feinem Fruchtaroma zu einer Suppe der ganz besonderen Art. Die roten Linsen lassen dem bitterherben Chicoree-Aroma zwar den Vortritt, punkten aber mit hohem Vitamin-B-Gehalt, der gut für Nerven und Gehirnzellen ist. Dazu setzt der unvergleichliche Koriander einen zitrusartigen Akzent, der von einer herrlichen Fruchtnote der Orange und Birne begleitet wird.
Zutaten für 2 Personen: 2 Chicoree, 1 Orange, 1 Birne, 2 Schalotten, 1 Bund Koriander, 200 ml Sahne, 20 g Butter, 50 gr rote Linsen, 1 Brühwürfel, 100 ml Wasser, 1 EL Olivenöl, 1 EL Mehl, Salz, Pfeffer, Zucker
Schalotten pellen und fein würfeln, Birne schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in grobe Stücke schneiden. Saft der Orangeauspressen. Korianderspitzen für die Dekoration beiseite legen und verbliebenen Koriander mit Stielen fein hacken. Chicoree längst vierteln, vom Strunk befreien und in 2 cm breite Streifen schneiden.
In einen großen Topf die Butter erhitzen und Schalotten darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Anschließend Birnenstücke dazugeben und 10 Minuten mitdünsten. Nach Ende der Garzeit Chicoree in den Topf geben und 5 Minuten bei mittlerer Temperatur mitdünsten. Danach 1 EL Mehl zügig einrühren. Mit 100 ml Weißwein und Orangensaft ablöschen. 400 ml Wasser und den Brühwürfel zugeben. Zugedeckt 10 Minuten weich kochen und anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren.
In der Zwischenzeit Wasser in einen kleinen Topf zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, Linsen und 1 TL Salz dazugeben und 10 Minuten bei geringer Temperatur bissfest garen. Anschließend Linsen abgießen und abtropfen lassen. Gehackten Koriander mit den Linsen, 1 EL Öl und ½ TL Salz vermischen.
Suppe erneut aufkochen, Sahne hinzufügen und mit 2 TL Salz, 1 EL Zucker und nach Geschmack mit Pfeffer würzen.
Die Linsen in einem tiefen Teller anrichten. Mit Chicoree-Suppe umgießen und mit Korianderspitzen dekorieren.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Sommerliche Zitronen-Linsensuppe mit Raz el Hanout und Sauerrahm


Indischer Klassiker neu aufgelegt: Als erfrischendes Sommergericht sorgt die zitronig-cremige Linsensuppe für Aufregung am Gaumen.

In der indischen sowie arabischen Küche sind die kleinen Alleskönner nicht mehr wegzudenken. Linsensuppe, Dal genannt, ist in Indien sogar Nationalgericht. Die arabische Gewürzmischung Raz el Hanout ist ein perfekter Begleiter und sorgt für eine leichte, zurückhaltende Schärfe. Frische Zitrone, feine Petersilie und der kühle Sauerrahm runden die leichte Suppe ab und kümmern sich um die perfekte Zutaten-Balance.

Zutaten für 2 Personen: 100 g gelbe Linsen, 1 Bucher Sauerrahm, 1 Zitrone, 1 Bund Petersilie, 1 Knoblauchzehe, 1 Brühwürfel, 4 g Raz el Hanout, 60 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Knoblauchzehe pellen und grob hacken. Petersilienspitzen für die Dekoration beiseite legen. Verbliebene Petersilienblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen.

4 EL Öl in einen Topf erhitzen und Knoblauch sowie Raz el Hanout 20 Sekunden bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren anbraten. 500 ml Wasser, Brühwürfel und Linsen hinzufügen und 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Topf vom Herd nehmen und mit ½ TL Salz, 1 TL Zucker und Pfeffer nach Geschmack würzen. Sauerrahm hinzufügen und alles mit dem Pürierstab fein pürieren. 4 EL Zitronensaft, Abrieb der Zitrone und geschnittene Petersilie unterheben.

Suppen in einen tiefen Teller anrichten und mit Petersilienspitzen garnieren.

Sonntag, 17. Juni 2012

Tomaten-Mango-Suppe mit herzhafter Zitronen-Thymian-Sahne


Mango küsst Tomate: Die fruchtige Tomatensuppe sorgt mit ihrer herzhaft-süßen Art für Harmonie auf er Zunge.
Die Mango darf sich selbstbewusst ihrer vielen Talente rühmen: Neben ihrem unverwechselbaren Aroma liefert sie auch noch Energie und verfeinert unser Sommersüppchen auf charmante, liebliche Weise. Wie geschaffen für das Zusammenspiel verbindet sich ihre tropische Süße mit der fruchtigen Tomate.

Zutaten für 2 Personen: 1 Mango, 4 Strauchtomaten, 50 g getrocknete Tomaten, 1 Becher Sauerrahm, 1 Bund Zitronenthymian, 1 Zwiebel, 1 Brühwürfel, 50 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker.

Mango schälen, halbieren und in 1 cm große Würfel schneiden. Strauchtomaten vom Strunk befreien und ebenfalls Grob würfeln. Getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden. Zitronenthymianspitzen für die Dekoration beiseite legen. Den Verbliebenen Zitronenthymian von den Stielen zupfen und fein hacken. Zwiebel pellen und in grope Würfel schneiden.

Saure Sahne in eine Schale geben und die Hälfte der getrockneten Tomaten sowie den Zitronenthymian unterheben. Mit ½ TL Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen und beiseitestellen.

In einem Topf 3 EL Öl erhitzen und Zwiebeln 2 Minuten bei mittlerer Temperatur farblos anschwitzen. Mangowürfel, Strauchtomaten und die verbliebenen getrockneten Tomaten hinzufügen und bei mittlerer Temperatur weitere 2 Minuten braten. 200 ml Wasser hinzufügen und den Brühwürfel darin auflösen. Mit 1 TL Salz, ¼ TL Zucker und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Alles 3 Minuten köcheln lassen und mit dem Pürierstab sehr fein pürieren. Anschließend durch einen Sieb geben. So erhält sie eine besonders feine Struktur.

Suppe in einem tiefen Teller anrichten und die Zitronenthymian-Sahne darübergeben. Mit Zitronenthymianspitzen und einen Spritzer Olivenöl garnieren.

Zu hitzig für warme Genüsse? Die feinherbe Suppe mach auch gekühlt eine erstklassige Figur.

Mittwoch, 21. März 2012

Spargelsuppe mit frischem Orangensaft und Scamorzakäse

Diese Gericht ist ein echter Frühlingskick: Spargel, frische Orange, Kerbel und würziger Scamorza machen diese Suppe zu einen vegetarischen Highlight. Nofretete bezeichnete den Spargel als „Götterspeise“ – wie Recht sie damit hatte. Die kalorienarme, eiweißreiche Gemüse ist seit ca. 4.000 Jahren für seinen zart-herben Geschmack berühmt. Der Räucherkäse Scamorza, steuert zusammen mit der Zwiebel und Kerbel wiederum eine feine pikante Note bei. Leicht abgemildert durch die frische Säure der Orange, wird dieses Gericht zu einem wahren Glücklichmacher unserer Sinne.
Zutaten für zwei Personen: 4 Stangen Spargel, 1 Orange, 1 Zwiebeln, 1 Bund Kerbel, 200 ml Sahne, 60 gr Scamorza, 60 gr Butter, 1 Brühwürfel, 400 ml Wasser, 100 ml Weißwein, 1 EL Mehl, Salz, Pfeffer, Zucker


Zwiebeln pellen, halbieren und in feine Würfel schneiden. Orange auspressen. Spargel schälen und mittig halbieren. Spargelschalen aufbewahren. Spargelstücke und -schalen in einem kleinen Topf mit ca. 400 ml Wasser bedecken. Brühwürfel hinzufügen und bei hoher Temperatur aufkochen. Vom Herd nehmen und bis zur weiteren Verwendung ziehen lassen.

Butter in einem weitern Topf bei mittlerer Hitze zerlassen, Zwiebeln hinzufügen und ca. 3 Minuten farblos anschwitzen. 1 EL Mehl zügig mit einem Schneebesen einrühren. 100 ml Weißwein, Sahne und ausgepresste Orangensaft hinzufügen und bei hoher Temperatur ca 5 Minuten einkochen lassen.

Währenddessen Scamorza in feine Würfel schneiden. Kerbelspitzen für die Dekoration beiseitelegen. Verbleibenen Kerbel von den Stielen zupfen. Spargelsud zur eingekochten Sahne-Weißwein-Spße geben und dabei Spargelstangen und -schalen in einen Sieb auffangen. Anschließend die Spargelschalen entfernen. Spargelspitzen von den Stangen schneiden und beiseitelegen. Verbliebenen Spargel in kleine Stücke schneiden. Spargelstücke und Kerbelblätter zur Suppe geben und mit einen Pürierstarb grob pürieren. Nach Geschmack mit ca. 1/2 TL Salz, ausreichend Pfeffer und 1/2 TL Zucker würzen.

Scamorzawürfel gleichmäßig auf tiefe Teller verteilen und mit der Spargelsuppe begießen. Spargelspitzen hinzufügen und mit Kerbelspietzen garnieren.

Freitag, 29. Oktober 2010

Tomaten-Consommé mit Basilikumnocken

Da bald Weihnachten ist fängt bei mir langsamm der Planungs Wahnsinn an. Zum Dekorieren, Plätzchen backen und Weinhnachtsbaum kaufen ist es noch leider zu früh, somit beschäftige ich mich mit dem Essenplan. Nach kleinem Nachdenken bin ich zum Entschluss gekommen, dass es als Vorspeise eine Tomaten Consommé geben wird. Somit teile ich mit euch mein Rezept, dass ich unheimlich Liebe. Es dauert seine Zeit und unheimlich viel Mühe, aber es lohnt sich.

















Für die Consommé: 250 g Rinderhackfleisch, 100 g Möhren, 100 g Knollensellerie, 1 Zwiebel, 600 g Tomaten, 3 Eiweiß, 2 EL Tomatenmark, 1 Zweig Rosmarin, 3 Pimentkörner, 5 Wacholderbeeren, 10 Pefferkörner, 1 Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer, 100 g Eiswürfel

Für die Nocken: 50 g Basilikum, 50 g Ricotta, 2 EL Parmesan (fein gerieben), 2-3 EL Mehl, Salz, Pfeffer

Möhren, Sellerie und Zwiebeln putzen, schälen und alles in Würfel schneiden. Tomaten waschen, Stielansätze entfernen, Tomaten vierteln. Alles mit dem Hackfleisch vermengen.

Eiweiße leicht schlagen, mit Tomatenmark und Gewürzen zur Fleischmasse geben, gründlich vermischen. Eiswürfel und 1 l kaltes Wasser unterrühren, langsam aufkochen. Dabei vorsichtig mit einem Topfschaber am Boden umrühren, damit sich das Eiweiß nicht am Boden absetzt und anbrennt. Nach dem Aufkochen Suppe bei kleinster Hitze etwa 1 Stunde ziehen lassen.

Für die Nocken Basilikum abbrausen, trockenschütteln. Blätter abzupfen, mit Ricotta fein pürieren. Parmesan und Mehl untermischen. Ricotta-Mix salzen, pfeffern, 1 Stunde kalt stellen.

Consommé durch ein Passiertuch gießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Ricotta-Masse mit 2 kleinen Löffeln Nocken abstechen und diese in siedendem Salzwasser ca. 10 Minuten ziehen lassen. Nocken in Teller verteilen, heiße Consommé zugeben. Nach Belieben mit einigen Tomatenstücken garnieren und servieren.