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Sonntag, 19. Mai 2013

Rindfleischsalat auf thailändische Art

Ich lieben den Geschmack von Rindfleisch mit würziger Marinade und dazu einfach einen knackigen Salat. Einige Rezepte habe ich hier schon Vorgestellt. Auch dieser Salat ist schnell gemacht, schmeckt heiß, warm und kalt. Und ist eine leckere Vorspeise.

   

Zutaten für 4 Personen: 2 Rumpsteaks (250 gr.), 2 kl. rote Zwiebeln, 2 rote Chilischoten, 2 Stangen Sellerie, 1 Schalotte, 1 Bio-Limette, 1/2 Bund Koriander, 1/2 Bund Thai-basilikum, 1/2 Bund Minze, 2 EL Fischsauce, 1 EL Sojasauce, 2 EL brauner Zucker, Mehl, Öl, Zucker, Meersalz und Pfeffer. 

Für die Röstzwiebeln: Die Schalotte schälen und in feine Scheiben schneiden. Mit etwas Mehl in einem Sieb mischen und das überschüssige Mehl abschütteln. Öl erhitzen und die Schalotten darin frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und ein zweites Mal kurz frittieren, damit sie knusprig werden. Erneut auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Meersalz würzen. 

Den Backofen auf 100 Grad vorheizen. Die Steaks mit Salz und Zucker würzen und in Rapsöl kurz auf beiden Seiten anbraten. Auf ein Gitter setzen und in den Ofen schieben, ca. 35 Minuten rosa garen. 

In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Vom Sellerie die Fäden ziehen und dann in dünne Scheiben schneiden. Die Chili halbieren, die Kerne herausschneiden und dann in feine Streifen schneiden. Die Blätter der Kräuter abzupfen und dann in Streifen schneiden. Alles vermischen. 

Die Schale der Limette abreiben und den Saft auspressen, beides mit der Fischsauce und dem Zucker verrühren. Bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Den Salat damit marinieren. 

Die Steaks aus dem Ofen nehmen, pfeffern und in dünne Scheiben schneiden. Rindfleisch auf einen Teller anrichten und mit Meersalz bestreuen. Den Salat daneben anrichten und mit den Röstzwiebeln bestreuen.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Vietnamesisches Garnelen-Omelett

Eier vom anderen Ende der Welt: Omelett mit Ingwer, Koriander, gerösteten Sesamöl und Garnelen.

Zutaten für 2 Personen: 4 Eier, 2 EL Schlagsahne, 1 EL Butter, 2 EL Öl, 1 El Sesamöl, 1 rote Chilischote, 1 Knoblauchzehe, 10 g Ingwer, 6 Garnelen, 2 Frühlingszwiebeln, 2 EL Sojasoße, 2 EL Limettensaft, ½ Bund Koriander, Salz, Pfeffer

Ofen auf 150 °C Ober-Unterhitze voerheitzen. Frühlingszwiebeln und Chilischote in feine Ringe schneiden. Knoblauch und Ingwer n feine Scheiben schneiden. Korianderblätter von den Stielen zupfen.

Eier mit Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen. ½ EL Butter und ½ EL Öl in einer beschichteten kleinen Pfanne erhitzen. Die Hälfte der Eiermischung darin zugedeckt bei milder Hitze 5 Min. stocken lassen. Omelett in der Pfanne zusammenklappen und in den Ofen legen zum Warmhalten. Und das zweite Omelett zubereiten.

1 EL Öl und Sesamöl in eine weitern Pfanne erhitzen. Chili, Knoblauch und Ingwer darin bei mittlerer Hitze 2 Minuten dünsten. Garnelen zugeben und bei starker Hitze 2 Minuten braten. Frühlingszwiebeln zugeben und kurz mitdünsten. Mit Sojasoße und Limettensaft würzen.

Omelett auf den Tellern anrichten. Die Hälfte der Garnelen mit dem Garsud darübergeben. Mit grob geschnittenem Koriander bestreut servieren.

Samstag, 20. Oktober 2012

Glasnudelsalat mit Gurke und geräuchertem Tofu in Soja-Ingwer Marinade

Hier vereinen sich die fein abgestimmten Zutaten Glasnudeln, Gurke und Räuchertofu zur Königsklasse der Salate.
Das „kulinarische Chamäleon“ Tofu ist in bester Gesellschaft: Sein feines Raucharoma bleibt gut auf der dünnen Glasnudel haften und sorgt so für fernöstlichen und harmonischen Genuss. Die aus der Mungbohne hergestellte Glasnudel ist geschmacklich mild, dafür bringt die Gurke ihre typische Frische und Farbe ein. Den letzten, würzigen Schliff gibt die herzhafte Marinade, die ihren Glanz der Powerknolle Ingwer verdankt.

Zutaten für 2 Personen: 100g Glasnudeln, 200 g geräucherter Tofu, 1 Gurke, 50 g Ingwer, 2 Knoblauchzehe, 1 Chilischote, 1 Bund Koriander, 30 g Cashewkerne, 30 ml Sojasoße, 20 ml Sesamöl, 75 ml Pflanzenöl, Salz, Zucker

Glasnudel in einer Schüssel vollständig mit warmem Wasser bedecken und 15 Minuten quellen lassen. Knoblauch pellen und fein hacken. Chilischote halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in feine Streifen schneiden. Gurke schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Korianderspitzen für die Dekoration zur Seite legen. Verbliebenen Koriander mit den Stielen fein schneiden. Tofu längst in 4 Platten schneiden.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und Cashewkerne bei mittlerer Temperatur 1 Minute unter ständigem Wenden goldbraun rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen. Knoblauch, Ingwer und Chili mit 1 EL Öl in die Pfanne geben und für 5 Minuten unter ständigem rühren braten.

Eingeweichte Glasnudeln abgießen und mit einer Schere in mundgerechte Stücke schneiden. Anschließend in der zuvor verwendeten Pfanne bei mittlerer Hitze 1 Minute erwärmen, dabei gelegentlich wenden.

Glasnudeln aus der Pfanne nehmen und zusammen mit Gurkenscheiben, Koriander, Ingwer, Knoblauch und Chili in eine Schüssel geben. Mit Sesamöl, Sojasoße, 1 EL Öl, ½ TL Salz und ½ TL Zucker marinieren.

2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Tofuplatten bei mittlerer Temperatur von beiden Seiten 1 Minute leicht braun anbraten. Nach dem Braten die Tofuplatten diagonal halbieren.

Glasnudelsalat mittig auf einen Teller geben. Gebratene Tofustreifen darauf anrichten und mit gerösteten Cashewkernen, Sesam und Korianderspitzen garnieren.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Udonnudeln mit frischem Teriyakigemüse, Koriander und Erdnüssen

Die Japannische Udonnudel bezaubert mit ihrer zarten Art und wird vom feinen Gemüse in würziger Teriyakisoße geleitet.
 Zutaten für 2 Personen: 200 g Udonnudeln, 4 Mini Pak Choi, 2 Möhren, 1 Zwiebel, 1 Chilischote, 1 Bund Koriander, 25 g Erdnüsse, 20 g Honig, 20 ml Sojasoße, 2 EL Öl

Wasser für die Udonnudeln in einem Topf zum Kochen bringen. Zwiebel pellen, längst halbieren und in feine Streifen schneiden. Chilischote längst halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in feine Streifen schneiden. 2 Korianderspitze für die Dekoration beiseite legen, verbliebenen Koriander von den Stielen zupfen und fein schneiden. Erdnüsse grob hacken. Möhren schälen, halbieren und längst in 3 mm dünne Scheiben schneiden. Möhrenschreiben wiederum in 3 mm dünne Stifte teilen. Pak Choi vom Strunk befreien und schräg in feine Streifen schneiden.

2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Möhren und Zwiebel hinzufügen und bei hoher Temperatur 4 Minuten anbraten, gelegentlich rühren. Pak Choi und Chili hinzufügen und weitere 3 Minuten bei mittlerer Hitze braten.

Währenddessen Udonnudeln zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und 5 Minuten bissfest kochen.

Sojasoße und Honig in die Pfanne hinzufügen und gleichmäßig unter das Gemüse rühren. Bissfest gekochte Nudeln abgießen und zusammen mit dem geschnittenen Koriander in die Pfanne geben, gut vermengen und bei starker Hitze 2 weitere Minuten braten.

Udonnudeln mit dem Teriyakigemüse in einem tiefen Teller anrichten, Erdnüsse gleichmäßig darüber streuen und mit Korianderspitzen garnieren.

Samstag, 6. Oktober 2012

Roastbeef mit Glasnudeln und Pak Choi im Mango-Soja-Sud

Feinwürziges Tête-à-Tête: In diesem asiatisch anmutenden Haupgericht lässt das saftige Roastbeef an Zartheit nichts zu wünschen übrig.
Roastbeef ist das äußere Rippenstück vom Rind. Umspielt von Pak Choi und Shiitakepilzen entfaltet das Fleisch eine unaufdringliche Intensität, lässt aber noch genügend Raum für den zarten Pak Choi. Der Verwandte des Chinakohls wirkt antibiotisch und ist reich an Kalium. Begleitet werden die beiden Stars des Rezepts von Glasnudeln, die mit durchsichtiger Eleganz strahlen und den scharfen Geschmack des Ingwers aufnehmen: eine wahre kulinarische Liebeserklärung.
Zutaten für 2 Personen: 2 Stücke Roastbeef, 100 g Glasnudeln, 2 Mini Pak Choi, 4 Shiitakepilze, 1 Chilischote, 1 Limette, 1 Bund Koriander, 25 g Ingwer, 2 Knoblauchzehen, 200 ml Mangosaft, 30 ml Sojasoße, 10 g Sesamsaat, 60 ml Olivenöl, salz, Pfeffer, Zucker

Glasnudeln in eine Schüssel geben und vollständig mit heißem, nicht kochendem Wasser bedecken. Bis zur weiteren Verwendung quellen lassen.

Sojasoße und Mangosaft in einen kleinen Topf geben und bei maximaler Hitze 5 Minuten auf ¼ der Ursprungsflüssigkeit sirupartig einkochen. Anschließend beiseite lassen.

Währenddessen Knoblauch pellen und in feine Scheiben schneiden. Chilischote halbieren, kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Pak Choi vom Strunk befreien und die Blätter auseinander zupfen. Shiitakepilze putzen und in 3 mm dünne Scheiben schneiden. Limette heiß abwaschen, trocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Koriander grob hacken.

Roastbeef von beiden Seiten mit je 1 Priese Salz und ausreichend Pfeffer würzen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und das Roastbeef bei hoher Temperatur von beiden Seiten scharf anbraten. Die noch warme Pfanne vom Herd nehmen, mit Alufolie bedecken und das Fleisch 10 Minuten ziehen lassen.

2 EL Öl in einer weiteren Pfanne erhitzen und die Shiitakepilze bei hoher Temperatur 1 Minute anbraten. Anschließend Pak Choi, Ingwer, Knoblauch und Chili hinzufügen und 1 Minute weiterbraten.

Glasnudeln aus dem Wasser nehmen, zu dem Gemüse in die Pfanne geben und gut vermengen. Anschließend mit dem eingekochten Mango-Soja-Sud ablöschen. Koriander und Limettensaft hinzufügen und nach Geschmack mit 1 TL Salz, ausreichend Pfeffer und 1 TL Zucker kräftig abschmecken.

Fleisch aus der Pfanne nehmen und in 0,5 cm dicke Streifen schneiden.

Gemüse zusammen mit den Glasnudeln mittig auf einem Teller anrichten, verbliebene Soße darüber geben und mit Roastbeefstreifen belegen. Mit Sesamsaat und Limettenabrieb garnieren.

Freitag, 5. Oktober 2012

Asiatische Hühnersuppe mit Shiitakepilzen und Pak Choi

Eine Hühnersuppe gilt weltweit als Allheilmittel gegen schlechte Laune, Katerstimmung und Erkältung. In dieser asiatischen Variante funktioniert das noch besser: die ätherische Öle des scharfen Ingwers bringen das Blut in Wallung, feurige Chilis beleben und machen den Kopf frei. Neben gebratenem Hühnerfleisch und frischen Pak Choi vervollständigt der würzige Shiitakepilz die Einlagentriologie. Der Shiitakepilz wächst auf holzigen Laubbäumen und gilt in Japan und China als Heilmittel gegen Magenleiden und Kopfschmerzen. Die Suppe schmeckt aber auch, wenn man völlig beschwerdenfrei ist.  

Zutaten für 2 Personen: 1 Hühnchenbrustfilet, 150 g Basmatireis, 2 Mini Pak Choi, 2 Frühlingszwiebeln, 8 Shiitakepilze, 1 Bund Koriander, 1 Chilischote, 1 Knoblauchzehe, 25 g Ingwer, 20 ml Sojasoße, 1 Brühwürfel, 2 EL Olivenöl, Salz

Die Chilischote halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in feine Streifen schneiden. Knoblauch pellen und fein hacken. Korianderspitzen für die Dekoration beiseite legen. Verbleibende Korianderblätter von den Stielen zupfen und grob hacken. Den Strunk vom Pak Choi entfernen und ihn in grobe Stücke Schneiden. Frühlingszwiebel von Wurzeln und oberen Grün befreien und in feine Ringe schneiden. Shiitakepilze putzen und halbieren.

Reis mit der doppelten Menge Wasser und ½ TL Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Bei geringer Hitze den Reis 15 Minuten kochen, bis das Wasser zerkocht ist und dabei gelegentlich rühren. Anschleißend den Reis Warmhalten.

600 ml Wasser in einem großen Topf zusammen mit Brühwürfel, Sojasoße, Knoblauch, Chili und Ingwer bei starker Hitze abgedeckt aufkochen lassen. Währenddessen Hühnchenbrust waschen, trocken tupfen und schräg in1 cm dicke Scheiben schneiden.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Hühnchenbrustscheiben 3 Minuten von allen Seiten bei hoher Temperatur anbraten, bis sie goldbraun sind. Nach Geschmack mit 1 TL Salz würzen.

Wenn die Brühe kocht, Pak Choi, Frühlingszwiebeln und Shiitakepilzen hinzugeben und weitere 4 Minuten abgedeckt bei mittlerer Hitze garen. Dann gebratenes Hühnchenfleisch und den Koriander zur Suppe geben und kurz erwärmen.

Hühnersuppe in tiefen Teller anrichten, mit Korianderspitzen dekorieren und zusammen mit dem Reis servieren.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Thai Reisnudelsalat mit Hühnchen, gerösteten Cashews und Chili-Zitrusvinaigrette

Leckeres aus Fernost: Dieses genussreiche Mitbringsel aus der thailändischen Küche sorgt für gute Laune auf dem Teller. Butterzartes Hühnchen begibt sich mit würzigem Reisnudelsalat auf eine exotische Genussreisen durch Südostasien.
Reisbandnudeln gelten als echter Klassiker der asiatischen Küche. Aus Reismehl hergestellt wirken sie besonders fein und nehmen die Aromen von Limette, Koriander und Sojasoße gekonnt auf. Durch die besondere und darüber hinaus schonende Zubereitungsart bekommen die Hühnchenkeulen eine leichte Zitrusnote: Gemeinsam mit Limetten und Kaffir-Blättern werden sie in siedendem Wasser gegart. Mit den Kaffir-Limettenblättern haben wir übrigens eine weitere Charakterzutat thailändischer Küche an Bord. Fernweh also garantiert!

Zutaten für 2 Personen: 2 Hühnchenkeulen, 1 Selleriestange, 2 Frühlingszwiebeln, 1 Limette, 1 Chilischote, 1 Kaffir-Limettenblatt, 1 Bund Koriander, 1 Blund Minze, 1 Bund Thai-Basilikum, 200 g Reisbandnudeln, 40 g Honig, 30 g Cashewkerne, 20 ml Sojasoße, 2 EL Olivenöl, Salz

Limette heiß abwaschen, trocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Ausgepresste Limettenhälften aufbewahren. Sellerie waschen, putzen und in 0,5 cm große würfeln schneiden. Chilischote halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln von Wurzeln und obersten Grün befreien und in feine Ringe schneiden. Korianderspitzen für die Dekoration beiseitelegen, verbliebenen Koriander mit stielen fein hacken.

In einem Topf 3 Liter Wasser mit 2 EL salz, ausgepressten Limettenhälften und Limettenblatt zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, abgespülte Hühnchenkeulen dazugeben und 13 Minuten bei mittlerer Hitze bedeckt köcheln lassen.

Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl erhitzen und bei mittlerer Temperatur 2 Minuten goldbraun rösten, dabei häufig rühren. Anschließend aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen und dann grob hacken.

Fertig gegarte Hühnchenkeulen aus dem Topf nehmen und bis zur weiteren Verwendung abkühlen lassen. Dann die Hühnchenkeulen von der Haut befreien, das Fleisch von Knochen lösen und in grobe Stücke schneiden

In einem Topf Wasser für die Reisnudeln zum Kochen bringen. Reisbandnudeln zusammen mit 1 EL Salz in das kochende Wasser geben und 3 Minuten bissfest kochen.

In einer Schale 3 EL Limettensaft, Limettenabrieb, 2 EL Öl, Sojasoße, Honig, Koriander und Chili zu einer Vinaigrette verrühren. Mit ½ TL Salz abschmecken.

Weich gegarte Reisnudeln abgießen, kurz mit kalten Wasser abschrecken und anschließend mit Vinaigrette vermengen. Sellerie und Frühlingszwiebeln vorsichtig vermengen. Hühnchenfleisch vorsichtig mit dem Reisnudeln vermengen.

Reisnudeln mittig auf einem Teller anrichten und mit Korianderspitzen sowie gerösteten Cashewkernen garnieren.

Mittwoch, 19. September 2012

Mango-Hühnchen mit Pak Choi, schwarzem Sesam und Jasminreis

Klassiker aus Vietnam: Unwiderstehlich fruchtig räkeln sich, angefeuert von einheizenden Aromen, krosse Hühnchenschenkel in exotischer Mangosoße.

Dass asiatische Aromen besonders betörend wirken können, ist allgemein bekannt. In diesem Fleischgericht legen sich Gewürze, Duftnoten und Geschmäcker im Zusammenspiel ganz besonders ins Zeug. Die Süße der Mango sorgt für eine charakteristisch fruchtige Note und umschmeichelt als Soße mit einer samtigen Konsistenz Jasminreis und Pak Choi, übrigens ein enger Verwandter des Chinakohls.

Zutaten für 2 Personen: 2 Hähnchenkeulen, 2 Mini Pak Choi, 1 Mango,, 1 Limette, 1 Chilischote, 1 Schalotte, 25 g Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 1 Bund Koriander, 150 g Jasminreis, 20 ml Sojasauce, 10 g schwarzer Sesam, 3 El Pflanzenöl, Fischsoße, Salz, Pfeffer, Zucker
Ofen auf 160°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Reis mit der doppelten Menge Wasser und ½ TL Salz in einem Topf zum Kochen bringen. 13 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis das Wasser verkocht und der Reis gar ist. Dabei gelegentlich rühren.

Mango schälen, vom Kern befreien und in grobe Würfel schneiden. Saft der Limette auspressen. Chilischote vom Kerngehäuse befreien und in grobe Stücke schneiden. Schalotten, Ingwer und Knoblauch schälen und grob würfeln. Pak Choi waschen, vom Strunk befreien und in grobe Stücke schneiden. Korianderspitzen für die Dekoration beiseitelegen, verbliebene Korianderblätter mit Stielen grob hacken.

Ingwer, Chili, Knoblauch, Schalotte und die Hälfte der Mangowürfel zusammen mit Sojasoße, 2 EL Limettensaft sowie 4 EL Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit 2 EL Zucker würzen und  nach Geschmack mit Fischsoße verfeinern.

Hühnchenkeulen kalt abspülen, trocken tupfen und rundum mit he 1 TL Salz und nach Geschmack mit Pfeffer würzen. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Hühnchenkeulen bei hoher Temperatur auf der Hautseite 3 Minuten scharf anbraten. Keulen wenden und weitere 3 Minuten braten. Mangosoße zu den Hühnchenkeulen in die Pfanne geben und 3 Minuten bei mittlerer Temperatur einkochen. Anschließend die Pfanne auf mittlerer Schiene für 15 Minuten in den Vorgeheizten Ofen geben.

1 EL Öl in eine Pfanne erhitzen und Pak Choi bei hoher Temperatur 2 Minuten anbraten, dabei häufig rühren. 50 ml Wasser dazugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze bissfest garen. Verbliebene Mangowürfel und die Hälfte des Sesams unterheben und mit ½ TL Salz abschmecken. Anschließend vom Herd nehmen.

Pfanne mit dem Hühnchenkeulen aus dem Ofen nehmen, Hähnchenkeulen aus der Pfanne nehmen und den gehackten Koriander unter die eingekochten Mangosoße rühren.

Reis mittig auf einen Teller geben. Hühnchenkeule, Pak Choi und Mango darauf anrichten und mit Mangosoße beträufeln. Mit verbliebenem Sesam und Korianderspitzen 

Donnerstag, 13. September 2012

Sobanudeln mit Shiitakepilzen, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln und Gomasio

„Konnichi wa“ vegetarischer Genuss: Elegante japanische Sobanudeln mit Ingwer und Sesamsalz schmiegen sich gekonnt an frische, grüne Zutaten.


Süßliche Zuckerschoten, würzige Frühlingszwiebeln und aromatische Shiitakepilze verstehen sich besonders gut mit unseren japanischen Lieblingsnudeln. In harmonischen Einklang bringt das Gericht die Gewürzmischung Gomasio, ebenfalls in der asiatischen Küche zu Hause. Sesam und Salz werden hier im Mörser zu der feinen Köstlichkeit zerstoßen, die diesem vegetarischen Highlight die Krone aufsetzen.

Zutaten für 2 Personen: 200 g Sobanudeln, 15 Zuckerschoten, 10 Shiitakepilzen, 2 Frühlingszwiebeln, 25 g Ingwer, 20 ml Sojasoße, 20 g Sesam, 2 EL Olivenöl, Salz.

Wasser für die Sobanudeln zum Kochen bringen. Shiitakepilze putzen und vierteln. Zuckerschoten schräg dritteln. Frühlingszwiebeln von Wurzeln und obersten Grün befreien und in feine Ringe schneiden. 2 EL Frühlingszwiebelgrün für die Dekoration beiseite legen. Ingwer schälen und sehr fein reiben.

Sesam in einer Pfanne ohne Öl 4 Minuten bei starker Hitze unter ständigem Rühren goldgelb rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen. Sesam mit ½ TL Salz in einem Mörser vermischen und zerstampfen.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne stark erhitzen und die Shiitakepilze 4 Minuten bei hoher Hitze anbraten. Gelegentlich rühren.

Währenddessen Sobanudeln zusammen mit 2 TL Salz in das kochende Wasser geben und bei kleiner Hitze 4 Minuten köcheln lassen.

Zuckerschoten, Ingwer, Frühlingszwiebeln sowie Sojasoße zu den Pilzen geben und bei mittlerer Temperatur 5 Minuten garen.

Sobanudeln abgießen und zusammen mit dem zerstampften Sesam zu dem Gemüse in die Pfanne geben. Vorsichtig miteinander vermengen.

Sobanudeln auf einem tiefen Teller anrichten und mit Frühlingszwiebelgrün garnieren.


Mittwoch, 25. April 2012

Thailändischer Reisnudelsalat mit Rindfleisch, Minze und Erdnussdressing


Südasien auf der Zunge: So leicht eir kein Zweiter schmiegen dich sanfte Reisnudeln an zartes Rindfleisch und lassn Sie in warmen Gedanken schwelgen.
Zutaten für 2 Personen: 200 g Reisnudeln, 1 Rinderhüftsteak, 1 Mini Gurke, 1 Limette, 1 rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 getrocknete Chili, 1 Bund Minze, 1 Bund Koriander, 25 g Erdnüsse, 30 ml Sojasoße, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer Zucker

In einen Topf Wasser für die Reisnudeln zum Kochen bringen. Limette mit heißem Wasser abwaschen, trocknen, Schale abreiben und den Saft auspressen. Erdnüsse grob hacken. Knoblauch pellen und fein hacken. Zwiebel halbieren und in dünne Streifen schneiden. Chili fein zerbröseln. Gurke längst halbieren, mit einen Löffel die Samen entfernen und in 1 cm große Stücke schneiden. Koriander mit den Stielen in feine Streifen schneiden. Minzblätter von den Stielen zupfen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Rindfleisch in 1 cm dünne Streifen schneiden und rundum mit ½ TL Salz würzen.

Gurke, Chili, Koriander, Minze, Zwiebel und 3 EL Limettensaft mit der Sojasoße und 1 EL Zucker zu einem Dressing Vermengen und bis zur weiteren Verwendung ziehen lassen.

Topf mit kochendem Wasser vom Herd nehmen, Reisnudeln und 1 TL Salz hineingeben und 5 Minuten ziehen lassen, bis sie weich sind.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Rindfleischstreifen unter ständigem Wenden bei hoher Hitze 2 Minuten scharf anbraten. Pfanne vom Herd nehmen, Limettenabrieb und Knoblauch zum Rindfleisch geben und mit ½ TL Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Weich gegarte Reisnudeln abgießen, kurz mit kalten Wasser abschrecken und anschließend mit dem hergestellten Dressing vermengen.

Reisnudelsalat mittig auf einem Teller anrichten, mit Rindfleischstreifen garnieren und mit den gehackten Erdnüssen bestreuen.

Freitag, 15. Oktober 2010

Miesmuscheln in vietnamesischer Kokossauce

Heute früh war ich auf dem Markt in Schenefeld und habe da die Zeit es erlaubt 2 Kg Miesmuscheln gekauft. Somit konnte ich das Fabelhafte Rezept kochen. Dazu gab es Baguette und der Abend hatte immerhin etwas schönes.



















Zutaten für 4 Portionen: 1 Zwiebel, 2 rote Chilischoten, 1 Stange Zitronengras, 1 Zitrone, 1 TL Koriander Pulver, ½ TL Kurkuma, Olivenöl extra vergine, ½ Liter Fischfond, ½ Liter Kokosmilch, ½ TL Fischsauce, 2 kg Miesmuscheln, 1 Bund Koriander

Zwiebel, Chilis, Zitronengras, Zitronensaft, Korianderpulver und Kurkuma zusammen im Mixer pürieren.
In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Paste darin 5 Minuten unter Rühren anrösten. Nun Fischfond und Kokosmilch dazugießen, mit der Fischsauce zum Kochen bringen.

Die Miesmuscheln waschen und zufügen, dann zugedeckt ca. 8 Minuten garen, bis die Muscheln sich geöffnet haben. Mit frischem Koriander servieren.

Samstag, 14. August 2010

Chinesische Rippchen mit Honig



















Zutaten: 1,2 kg Rippchen vom Schwein, Sojabohnen - Keimlinge, frische Frühlingszwiebeln, 6 EL Sojasauce, 6 EL Reiswein, 5 EL Honig,1 EL Sambal Oelek, 2 TL Fünf-Gewürz-Pulvermischung, 1 Stk. Ingwer, 3 Zehen Knoblauch,1 TL Sesamöl, Salz, Pfeffer

Alle Zutaten für die Marinade (also alles, bis auf Rippchen, Sojabohnenkeimlinge und Frühlingszwiebeln) in einer Schüssel mit einer Gabel schön verrühren bis sich der Honig mit den anderen Zutaten gut vermischt hat. 

Die Rippchen in einzelne Rippchen schneiden und in die Schüssel geben, in der Marinade gründlich wenden, dann mindesten 4 Stunden, besser einen Tag im Kühlschrank zugedeckt ziehen lassen. 

Dann eine große Ofenform oder Backblech nehmen, mit Öl (Ich empfehle Sesamöl) einreiben und die Rippchen darauf verteilen, die übriggebliebene Marinade aufbewahren! Den Gasherd auf Stufe 7 stellen, ich weiß nicht genau wie das beim E-Herd ist, aber ziemlich hoch. Viertelstunde backen, dann rausnehmen, Rippchen umdrehen, den Sud mit einem Löffel sammeln und über die Rippchen gießen, dann für weiter 15 Minuten in den Ofen, wieder rausnehmen, wenden übergießen und noch mal 15 Minuten rein. Dann sollten Rippchen fertig sein.

Das Resultat sollen goldbraune Rippchen sein, sollten die Rippchen mehr im Sud kochen, und weniger braten, dann solltet ihr zwischendurch die Temperatur erhöhen, damit der Sud verkocht, und Rippchen richtig Farbe bekommen, sollten sie aber eher zu verbrennen drohen, sollte man die restliche Marinade + ein paar Esslöffel Wasser nachgießen. Kurz vor Ende der Garzeit auf jedenfalls den Rest der Marinade hinzufügen! 

Mein Tipp: sehen die Rippchen schon fertig aus, d.h. haben sie eine schöne Farbe (ein bisschen schwarz schadet auch nicht, das ist der karamellisierte Honig) und sehen knusprig aus, sollte man noch frische Sojabohnenkeimlinge und grob geschnittene Frühlingszwiebeln hineingeben und ein paar Minuten mitbacken, bis beides gar, aber noch knackig ist. 

Auf jeden Fall mit chinesischem Duftreis servieren! Menge der Rippchen ist variabel, nur muss die Form/das Blech so groß sein, dass jede Rippe für sich liegen kann, sonst werden sie nicht knusprig! 
Die Mengenangabe für die Marinade reicht auch für etwas mehr.